Steuerkanzlei & Familie: Wie Führung in Teilzeit gelingen kann
Shownotes
In dieser Folge von lex'talk about tax spricht Carola Heine gemeinsam mit Kanzleibetreuer Olaf Clüver mit der Steuerberaterin Jennifer Frenken über Führung in Teilzeit, Selbstorganisation und die Realität berufstätiger Mütter in verantwortungsvollen Rollen.
Jennifer berichtet offen, wie sie ihre Steuerkanzlei, ihre Dozententätigkeit und ihr Familienleben miteinander verbindet und erzählt von Schwierigkeiten und Lösungen - und wie sie junge Steuerberaterinnen unbedingt Mut machen möchte, ein ähnliches Modell zu leben. Im Mittelpunkt stehen flexible Arbeitszeiten statt klassischer Teilzeitmodelle, konsequentes Zeitmanagement und die bewusste Nutzung digitaler Strukturen zur Entlastung im Kanzleialltag. Sie erklärt, warum Teilzeit nicht weniger Arbeit bedeutet, sondern andere Prioritäten und eine andere Taktung erfordert.
Schuldgefühle, gesellschaftliche Erwartungen an Mütter und der Umgang mit Kritik von außen: Jennifer beschreibt ihren Umgang mit dieser Art von Druck und liefert realistische Einblicke in eine moderne, familienorientierte Kanzleiführung.
Jennifer Frenken
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Olaf Clüver: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Let's Talk About Techs. Und heute bei uns im Studio ist Jennifer Franken als Steuerexpertin, Steuerberaterin, Dozentin, zertifizierte Stiftungsexpertin und auch noch in einer anderen sehr wichtigen und verantwortungsvollen Führungsposition, als Familienmanagerin. Herzlich willkommen, Jennifer.
Jennifer: Hallo zusammen!
Carola Heine: Hallo Jennifer, Olaf hat ja schon ein bisschen was über dich zusammengefasst, aber es gibt ja bestimmt noch ein paar andere Sachen, die du uns gerne erzählen möchtest als Impulse über dich und deswegen möchten wir dich jetzt einladen an unserem Spiel mit den drei Fakten über unseren Gast teilzunehmen. Hattest du dazu Lust? Dann machen wir das doch mal.
Jennifer: Ja klar! Ja, also wenn ich drei Punkte über mich sagen würde, würde ich sagen, habe ich ein gute Laune und Motivationsgehen. Dafür bin ich bekannt. Dann bin ich ehemalige Finanzbeamtin. Als Frau muss man sagen, den Beamtenstatus aufgegeben. Und in der Elternzeit habe ich damals die Steuerberaterprüfung absolviert. Das soll ein kleiner Motivationsschub für alle sein, die vielleicht auch manchmal denken, es geht nur entweder oder es geht auch beides.
Carola Heine: Ciao!
Olaf Clüver: Das ist der Tat beeindruckend, wenn man sich überlegt, was so eine Steuerberater-Innenprüfung dann tatsächlich mit sich bringt. Hut ab. Wir haben ja im Vorfeld so ein kleines bisschen recherchiert und haben uns mal so ein Thema zusammengepackt und wollen mal so anfangen mit Teilzeit, wollen darüber mal sprechen. Teilzeit wird ja in der Steuerberatung sehr häufig so eine Art Kompromissmodell betrachtet. Was bedeutet Teilzeit für dich als Kanzlei-Leitung?
Jennifer: Ich muss sagen, ich liebe es einfach, frei zu sein in dem Sinne, dass ich mir meine Termine selber legen kann, dass ich morgens ganz früh arbeiten kann oder auch spät abends, wenn meine Kinder im Bett sind, dass ich natürlich auch Phasen habe, wo sehr, viel los ist, aber auch in den Ferien dann wieder mir die Termine so legen kann, dass ich da ein bisschen mehr Luft habe. Und das ist für mich einfach Gold wert, ehrlicherweise.
Olaf Clüver: dann ist Teilzeit für dich nicht zwingender weniger arbeiten, sondern zu anderen Zeiten eben halt in Teilen das Pensum abarbeiten.
Jennifer: So ist das. Ich finde, das sollte man immer auf sein Leben anpassen. Als mein Sohn geboren wurde, ganz klein war, hab ich wirklich auch weniger gearbeitet. Aber für mich war es wichtig, dass ich einfach wieder in den Beruf komme, dass ich weitermache, meinen Traum nicht aufgebe. Und ja, heute würde ich auch sagen, von den Stunden her bin ich eine Worker-Hollikerin. Also da gar keine Frage. Aber die Zeiten, ich arbeite, das ist toll.
Olaf Clüver: Das vielleicht mal so ein wichtiger Hinweis an alle Zuhörenden, dass Teilzeitlich automatisch weniger ist. Welche Entscheidungen waren in deinem Umfeld für dich notwendig und wichtig, damit du diese Kanzlei mit deinen Kindern, Anführungszeichen, entspannt führen kannst, statt einfach nur irgendwie klar zu kommen?
Jennifer: Ja, tatsächlich muss man sagen, es ist ja ein Familienmodell. Mein Mann ist halt auch voll mit eingespannt. Bedeutet, wir müssen uns immer sehr gut abstimmen am Wochenende oder einen Monat vorher und schauen, wie wir das hinbekommen. Natürlich habe ich auch gegenüber, muss man sagen, meine Schwiegermutter, falls mal Not am Mann ist, springt sie auch mal ein. Und das muss halt gewährt sein. Und ich sage auch jedem Mandanten ... Oder jeder weiß es auch über Social Media, dass ich Mama bin. Ich mache meine Arbeit immer ganz zuverlässig. Aber es ist auch manchmal einfach so, wenn ich telefoniere, dass ein Kind im Hintergrund zu hören ist. Doch ich finde auch, wenn die Mandanten das wissen, ist das für die auch meistens gar kein Problem. Ganz im Gegenteil. Ja, es erinnert sie vielleicht auch an frühere Zeiten oder so. Ich bin da einfach, ich gehe da entspannt damit glaube ich, als viele andere.
Carola Heine: Ja, Zeitmanagement, Teilzeit heißt ja automatisch, dass man das, was man macht, besser einteilen muss. Also nicht nur entscheidet, wann man arbeitet, sondern sich auch genau überlegen, wie organisiere ich mich, wie kriege ich das alles hin? Was findest du denn wichtiger oder was ist für dich wirksamer gewesen? Eine App oder Projektleitungsgeschichten oder so, die dir helfen, das alles sauber einzuteilen oder klare innere Prioritäten. Was du genau weißt, wenn die Zeit brennt, dann mach ich nur das und das. Wie organisierst du dich?
Jennifer: Also ich muss sagen, mein Terminkalender ist in allen bunten Farben. Wir haben einen Familienkalender und dann habe ich natürlich meinen Kanzlei-Kalender und ich habe wirklich einen Schriftkalender und meinen Online-Kalender. Ich führe beide ganz akribisch, führe To-Do-Listen, habe natürlich auch möglichst alles automatisiert. Das heißt, alleine mein ganzer Onboarding-Prozess mit den Mandanten ist... in einer Plattform, die gehen Lernvideos durch, da sind die ganzen Formulare hinterlegt. Das heißt, ich habe das, was ich digitalisieren kann, digitalisiert, ohne dass der persönliche Aspekt im Hintergrund gerät. Und so, dass ich auch da versuche, möglichst strukturiert zu arbeiten. Aber tatsächlich, glaube, das wichtigste Tool in meinem Leben ist mein Kalender. Genau.
Carola Heine: Also eine smarte Mischung praktisch aus. Ich nutze alle Tools, die ich kriegen kann, aber bei Prioritäten setze ich immer noch so, wie sie am besten passen. Mütter müssen sehr flexibel sein, gerade mit mehreren Kindern und so einem Job. Das bleibt nicht aus.
Jennifer: Genau, richtig.
Jennifer: Mhm. Ja, ich muss auch zugeben. wirklich manchmal so, wenn Kinder auf einen Geburtstag eingeladen sind, dann bin ich manchmal morgens und denke, nein, wir haben noch kein Geschenk. Also solche Dinge, die muss ich sagen, gehen dann auch manchmal ganz schnell unter. Wir bekommen es immer irgendwie hin. Also Gottes Willen. Mittlerweile habe ich auch Geschenke auf Vorrat hier im Schrank und so was. Und ja.
Carola Heine: Das wäre jetzt auch mein Tipp gewesen, wobei das bei mir mal ganz furchtbar eskaliert ist und ich dann meinen Geschenkgeschrank wieder abbauen musste nach und nach. Also man muss immer wieder so ein bisschen gegensteuern, wenn irgendwas zu viel oder zu wenig wird. Woran merkst du denn, wenn bei dir das ganze Konstrukt ins Kippen kommt und du dringend vielleicht mal Zeit für dich brauchst oder für ein Mädelswochenende oder so, merkst du das, wenn es zu spät ist oder oder steuerst du vorher schon vor, wie ist so dein System dafür?
Jennifer: Nee, ich bin ein unglaublich bewusster Mensch. Ich versuche es einfach immer wieder in den Alltag zu generieren und mache auch ganz viel für mich. Mein Trimrad steht bei uns im Badezimmer zum Beispiel. Und immer wieder, wenn die Kinder in der Badewanne sitzen, dann gehe ich aufs Trimrad. Also man ist ja kreativ. Oder beim Zähneputzen mache ich mein kleines Workout. Und ich versuche mir auch immer wieder Zeit, für meine Freundin zu nehmen, war jetzt diese Woche in einem Musical. Das ist zwar ... was Besonderes und nicht jede Woche. Aber ich versuche mir auch da immer wieder, die Zeit zu nehmen, auch mit meinem Mann. finde, auch wir wollen eine intakte Beziehung haben. Wir haben schon mal Date Nights oder so nennen wir das dann einfach, dass wir uns einfach mal einen Abend blocken, indem man einfach nicht am Laptop sitzt. Weil das tun wir beide manchmal auch eben abends dann gemeinsam am Tisch, dass wir beide noch arbeiten.
Olaf Clüver: In welchen Situationen erlebst du am häufigsten einen Konflikt zwischen fachlicher Verantwortung gegenüber deinen Mandaten und der notwendigen emotionalen Präsenz für deine Kinder? Das kann Krankheit, Schulfest oder sonst was sein. Und wie teilst du dich da auf? Wie entscheidest du dich?
Jennifer: Ich muss sagen, ich bin ja auch als Dozentin viel unterwegs. Mit meiner Kanzlei, das ist gar nicht das Problem oft, weil dann mach ich sonst nur eine Nachtschicht, übertrieben gesagt. Es sind eher die Termine, in denen ich dann deutschlandweit unterwegs bin. Und manchmal zerbricht es mir auch das Herz. Zum Beispiel, als ich letztes Jahr St. Martin verpasst habe, dann ist mein Mann halt mit den Kindern gegangen. Das hat mich schon irgendwie auch emotional sehr gepackt. Das ist so eine Gradwanderung. Das muss ich auch möglich manchmal sagen. Das zerreißt mich auch manchmal. Und ich versuche immer wieder, ich plane die Termine ja. Das heißt, wenn ich im Vorfeld weiß, wann die Termine sind, dass ich dann eben Online-Termine mache und diese Präsenztermine auf einen anderen Tag lege. Aber manchmal ist das nicht möglich. Aber ich versuche, meinen Kindern auch dazulegen, sagen, jetzt ist die Mama nicht da, Papa ist ja da. Und auf der anderen Seite ... haben wir dadurch andere Vorteile, einen anderen Luxus. Wir können öfters in den Urlaub fahren oder andere Dinge erleben, indem wir schöne Ausflüge machen. Das mache ich am Wochenende wirklich. immer ganz bewusst Zeit für meine Kinder. Das heißt, ich bin oft nicht da, aber wenn ich da bin, bin ich präsent. Und das heißt, sie können ja auch lernen. Manchmal muss man auch verzichten, vielleicht andere Vorteile zu genießen. Und das versuche ich denen einfach so darzulegen, aber trotzdem. Auch mich zerreißt es manchmal.
Olaf Clüver: Wobei, wenn man ehrlich ist, gibt es ja auch andere Menschen, Frauen, Mütter. Das sind also durchaus eine Person gemeint, die nicht immer bei ihren Kindern sein können. Die haben Nachtschichten oder haben Spät- oder Frühschichten. Das ist jetzt also etwas, das ist jetzt auch nichts Gravierendes, was gleich zehn Stunden Psychotherapie rechtfertigen muss, wenn man mal bei Martin Singlich, der beide ist. Das kann man ja schon rechtfertigen.
Jennifer: Ja, und Olaf, ich glaube auch, dass ein Mann noch nie gefragt wurde oder seltenst gefragt wird. Wenn ein Mann in St. Martin nicht da ist und arbeiten ist, ist es, ach, der ist ja arbeiten. Aber wenn eine Frau nicht da ist, ist das oft direkt so, jetzt ist die Mama nicht da. Kannst du das mit dir vereinbaren? Und das ist auch ganz paradox, muss ich sagen. Und manchmal muss ich mich auch selbst reflektieren und zu sagen, mein Mann hätte das jetzt keiner gefragt, muss ich sagen. muss man auch ehrlicherweise sagen. Aber so sind wir alle erzogen und ich muss selber sagen, ich bin ja auch so, dass ich dann oft denke, ach was bist du für ne Mama. Ja.
Carola Heine: Aber wie besprecht ihr solche Sachen und bleibt verheiratet?
Jennifer: Ich dachte immer, jeder hat sein Päckchen zu tragen und mein Mann hat sich halt für dieses Päckchen entschieden. Also... Ja, so ist es. Natürlich muss ich auch sagen, das hat auch vor allem ganz am Anfang so bisschen... Ja...
Carola Heine: Mitgefangen, mitgehangen.
Jennifer: rollen verteilen also es hat auch am anfang auch ein bisschen gedauert aber jetzt ist es für uns normal geworden jetzt ist gar keine diskussion also es ist einfach ganz normal und manchmal sage ich sogar mein mann übernimmt oft jetzt noch mehr parts als ich das also es hat sich sogar so ein bisschen gewandelt obwohl er auch eine echt gute position hat
Olaf Clüver: Ich kenne das auch. Ich bin seit über 10 Jahren im Homeoffice beschäftigt. Meine Frau außerhalb, das ist etwas, da wächst man rein. Das nimmt man dann an, das funktioniert. Wenn ich dann Reisetätigkeiten habe, ist auch Absprache notwendig. sind die Kinder aus dem Haus, nicht mehr so tragisch. Aber das funktioniert, das kann man machen. In einer gut funktionierenden Partnerschaft, wo man sagt, so sieht das aus, mal kurz Kalender rausholen, das Komplizierte daran ist den Zeitpunkt zu finden, wann man das machen kann. Und dass man irgendwie vergisst und sagt, ich bin morgen weg. Das sind dann eigentlich die schwierigen Punkte. Aber wenn man miteinander sprechen kann, ist alles gut.
Jennifer: Ja
Jennifer: steht doch im Kalender, Aber Ulla, ist es...
Olaf Clüver: Ja, man, jetzt!
Carola Heine: Man kann aber auch mit diesen Rollenbildern komplett brechen, sag ich mal aus Erfahrung. Einfach, wenn so viele äußere Umstände dazukommen, dass ständige Absprachen schwierig sind und nicht gut klappen. Ich hab an irgendeinem Punkt, bei uns war viel los mit Sanierung und Krankheiten und all möglichen Sachen und ich hatte an irgendeinem Punkt beschlossen, ich wechsle keine Windel. Ich hab in dreieinhalb Jahren, bis das Kind trocken war, glaube ich, insgesamt dreimal eine Windel gewechselt. Das ging auch. Das Kind lebt, sie ist groß, sie macht gerade die Abi. Also... Weil das aufteilen nicht geklappt hat, ich dann irgendwann gesagt, okay, so nach zwei Tagen lief das. Also man kann die Rollenbilder auch brechen. Man muss eine Lösung finden, die funktioniert und bei der sich niemand übervorteilt fiel. Und ich habe genug andere Sachen gemacht. Keine Sorge. Aber das war cool eigentlich für mich vor allem.
Olaf Clüver: Apropos brechen, du hast einen Umschlag bekommen, da könntest du mal das Siegel aufbrechen. Wow. Ich versuche immer möglichst coole Übergänge zu diesem Jingle zu machen und zu diesem Umschlag. Das ist mir heute mal wieder à la Bonheur gelungen. Bitte schön. Ja.
Carola Heine: Ja.
Carola Heine: Diese Übergänge.
Jennifer: Das war's.
Jennifer: Das mache ich jetzt. Ich habe aber nur eine Frage noch, an dich. Würdest du nicht auch sagen, weil du als Papa so eingespannt warst, dass du ein viel besseres Verhältnis jetzt auch zu deinen Kiddies hast?
Olaf Clüver: Bitte!
Olaf Clüver: Ich würde das Verhältnis von anderen Fehlteilen nicht infrage stellen, aber das Verhältnis von mir zu meinen Kindern ist ausgezeichnet. was eben auch ganz wichtig war, was du gerade gesagt hast, wenn dann Zeit ist, ist 100 Prozent Zeit. Am Wochenende, unsere Kinder beispielsweise haben Basketball gespielt, wir sind von Pontius bis Pilatus gefahren, teilweise drei Basketballspiele an einem Wochenende, wir waren immer da, Laptop etc. Arbeit wurde immer ausgemacht. Diese Zeit gehörte den Kindern, darauf konnten die sich verlassen, darauf haben die sich gefreut und mit allem anderen sind die dann halt klargekommen. Das ist eben halt eine Frage der Kommunikation. Absolut, bin ich hundertprozentig bei dir.
Jennifer: Ich habe den Briefumschlag hier und ich habe auch direkt die nächste Frage und die geht auch an dich, Olaf. Auf welche Veränderungen hoffst du in der Zukunft?
Olaf Clüver: Wie drücke ich das jetzt aus, ohne jemandem auf die Füße zu springen? Ich hoffe, dass das Bewusstsein der Menschen gestärkt wird, dass sich gegenseitig zu bekriegen, die Umwelt zu versauen, noch mehr Profil zu machen. dass das steigt, dass das keine Lösung ist. Dass man so ein kleines bisschen in sich kehrt und mal schaut, was passiert eigentlich links und rechts neben sich, dieses Bewusstsein zu kriegen. Hier bei uns geht es uns doch gut. Wir sollten mal aufhören zu meckern und uns auch an dem erfreuen, was wir haben. Und bevor man immer den Finger zeigt und sagt, da funktioniert es nicht, auch mal links und rechts gucken. Es gibt Ecken und Orte, sind viel, viel, viel schlimmer dran. Und dieses Bewusstsein zu stärken, zu sagen, dann kann ich ja doch bisschen was tun und kann mich an dem erfreuen, was wir haben. sage das, weil ich dieses ewige Gemecker und ewige Gemauleleid bin, das überall passiert. Wäh hier, wäh hier, da. Dann sag ich immer, gib mir doch mal eine Alternative, wo du Stand heute lieber wohnen würdest. Oder was du lieber tun würdest als das, was du gerade machst. Dann ist meistens Schweigen im Walde. Nur dieses Motzen das Motzenwillens, das geht mir ziemlich auf den Keks. Ich würde mich freuen, wenn dieses Bewusstsein ... Ich will nicht von Demut sprechen, aber von einer gewissen Entspanntheit in diesem Falle, wenn das sich so bisschen breiter tragen lässt. Das wäre sehr, schön.
Jennifer: Wundervoll und ich muss auch sagen, eben habe ich auch mit Herr Carola noch gesprochen und auch da ist es so, was ich auch immer wieder mitbekomme, auch unter den Frauen und von diesen Rollen auch einfach mal zu zeigen, hey, hier hast du meine Hand. Es ist doch okay. Ich helfe dir lieber, statt zu sagen, nee, wir bekriegen uns und motzen und dieses Nörgeln. Das ertrage ich ja gar nicht. Oder dieses Lästern über alle. ist...
Carola Heine: Was glaubst du denn, warum ist es so vielen Leuten ein Anliegen einer Mama, wieder ein schlechtes Gewissen wegen irgendwas zu machen? Also das erlebt ja jeder, der Kinder hat, erlebt das ja im Alltag. Und dann werden so Fragen gestellt wie, ach du machst einen Urlaub, wo ist denn dann dein Kind? Und dann sagst du, das Kind ist in der Schule, das gibt nämlich Schulpflicht. Warum fragst du? Aber du musst dich halt immer abgrenzen, du musst dich halt immer wehren.
Jennifer: Weg damit,
Carola Heine: Und man ist ja auch, das muss man dazu sagen, etwas instabil, weil man nie mit allen Sachen fertig ist. Es ist ja genau wie mit der Wäsche oder dem Haushalt oder mit allen anderen Sachen, die sind ja nie fertig. Das heißt, man ist immer etwas angreifbar in diesem schlechten Gewissen. Wie gehst du damit Wie grenzt du dich ab und wo reichst du dann mal?
Jennifer: Also am Anfang war das sehr schwer für mich. natürlich auch, ich habe erzählt, im Dorf. Ich bin ja so bisschen im Dorf. Ich bin vielleicht auch nicht in dem Sinne die Norm. Und das triggert natürlich viele. Ohne das jetzt auch arrogant wirken zu wollen. ich glaube, wenn jemand etwas Negatives sagt, egal was, wenn ich irgendwas Negatives sage, dann ist es meistens ein ... Problem, was ich innerlich habe, was mich ja triggert, weil ich darauf ja reagiere. Und ich versuche das wirklich auch kommentarisch. Ich bin ja bisschen aktiv auf Social Media, und auch da ist das ja auch immer so mit ganz nicht vielen negativen Kommentaren. Ich hab das gelernt oder versuche es immer noch abzublocken, weil ich sage, hey, das hat gar nichts mit mir zu tun. Irgendwas scheint ja die Menschen da zu triggern. Das hat aber nichts mit mir zu tun, sondern mit denen, weil die irgendein Problem haben. Und so versuche ich zu denken, eine ganz kleine, süße Anekdote, zu meiner Tochter, weil die Schule ist ja auch ein ziemlich heißes Pflaster. Und wenn es da losgeht, kam sie dem Letzten und war auch ganz traurig, weil irgendwer was Blödes gesagt hat. hat sie gesagt, seh das wie ein Geschenk, das dir jemand geben möchte. Und du sagst dann einfach, ich nehm das nicht an. Bei wem bleibt das Geschenk? Ja, bei demjenigen, der es mir geben wollte. Und so versuche ich, mit dieser Metapher selber zu leben, zu sagen, Ich lasse das nicht an mich ran, weil das ist gar nicht für mich. Es ist aber manchmal nicht schwer. Und ich sage aber auch, ich bin ja auch mit anderen Menschen jetzt in meinem Umfeld zusammen und ich sehe auch, dass anders gehen kann und sage, okay, ich suche mir jetzt die Menschen aus, mit denen ich eben zusammen sein möchte.
Carola Heine: Das kostet aber viel Energie, Entschuldigung, aber das kostet ja viel zusätzliche Energie, oder?
Olaf Clüver: Ja, das tatsächlich.
Carola Heine: Ist das nicht jedes Mal noch ein Anlauf? Ist das noch eine zusätzliche Aufgabe obendrauf, zu all den anderen Sachen sich auch noch mal abzugrenzen, sich selber zu behaupten, sich zu positionieren, zu gucken, dass einem keiner mit blöden Sprüchen kommt? Wie schaffst du das denn da, da im Balance zu bleiben?
Jennifer: Ich versuche
Olaf Clüver: Aber das ist wirklich wichtig, weil das ist im Prinzip ein einmaliger Aufwand und dann ist das ein Selbstläufer. Wenn du dich von diesen Menschen lossagen kannst, die dir nicht guttun und du hast immer eine Wahl, dann ist das etwas, das für den Moment mal ein bisschen schwierig ist, weil es ein Hardcut ist. Aber danach merkst du relativ schnell, dass es dir besser geht und dir besser tut. Ich habe das vor Jahren begonnen und habe mich von Menschen losgesagt. Teilweise hab ich das auslaufen lassen, manchmal hab ich aber auch wirklich einen Hardcut gemacht, den ich dann auch angekündigt hab und gesagt, pass auf, das geht so nicht mehr. Und im ersten Moment, weil das ja keine natürliche Reaktion ist, fühlt man sich erst mal schlecht und schuldig. so, kommen, wie, was hab ich denn gemacht? Das muss ich dir nicht noch 100-mal erklären, das müsstest du eigentlich wissen. Und dann merkst du aber irgendwann so eine Art Befreiung. Du kannst dich natürlich nicht von allen Menschen los sagen, die dir auf den Nerv gehen, das funktioniert nicht. Aber da ist genau das ... Will ich das annehmen, will ich mir das jetzt reinziehen, mach ich das jetzt auch zu meinem persönlichen Problem oder lass ich das ein bisschen an mir abperlen? Mir gelingt das nicht immer, eher sporadisch, aber wenn es mir gelingt, fühl ich mich dadurch sehr gut.
Jennifer: Ja, ist einfach so. Und man muss auch sich immer wieder sagen, ich muss ja auch nicht jedem gefallen. Vielleicht merkt ihr das ja schon, ich hab eine sehr impulsive Art. Und das mag auch nicht jeder. Und das passt auch manchmal gar nicht zu meiner Berufsrolle.
Carola Heine: Olaf und ich sind beides so kleine Mauerblümchen. Wir verstehen gar nicht, was du meinst.
Jennifer: Ja, und ich hab mir aber dann auch gesagt, okay, mich muss nicht jeder mögen. Andere finden das total cool, diese Entertainment-Art. Und ich glaube, müssen wir einfach ... Ja, damit ... geh ich jetzt einfach
Carola Heine: wäre super langweilig, wenn wir alle total vergleichbar und gleich wären und man würde nichts mehr voneinander lernen. Das wird ja Gott sei Dank sowieso nie passieren.
Olaf Clüver: Wie mein Opa immer sagte, wenn dich alle mögen, machst du auch was falsch.
Carola Heine: Auf jeden Fall. Ja klar. Und ich habe noch einen lustigen kleinen KI-Hack. Wenn ihr jemanden habt, der mit den Sprüchen total nervt, ich habe dann angefangen, die in Chat-GPT zu schmeißen und zu sagen, diese Aussage der Person finde ich unangenehm, kannst du mir erklären warum. Dann kommt eine vernichtende Analyse. Und dann ist das Schwierigste, Person nicht zu geben. Aber das hilft auch sehr, weil die das dann auseinander, also die Leute, sich über andere erheben.
Jennifer: So ist es.
Carola Heine: Die Leute, so tun, als ob sie der Sache was Gutes tun wollen und die in Wirklichkeit einen reinwürgen wollen und so, die werden dann alle entlarvt und das mal nicht selber machen zu müssen, sondern einfach ablesen zu können, ist auch ein bisschen Hygiene. Also nur so als Tipp, wie man KI auch einsetzen kann. Ja.
Olaf Clüver: Let's go back to topic. Auch wenn das super interessant ist, könnte das jetzt wahrscheinlich noch stundenlang weitermachen, aber wir haben einen relativ straffen Zeitplan. Lass mal über Selbstmanagement reden. Welche Formen von Selbstmanagement haben sich für dich als besonders nachhaltig erwiesen und welche hast du direkt verworfen und welche Ratschläge konntest du verwerfen?
Jennifer: Ja.
Jennifer: Okay, also ich glaube, größte Hörde ist man selbst. Also Selbstmanagement, ich sage wirklich, der größte Feind ist im Kopf. Und ich sage auch, ich habe am Anfang Fehler gemacht. Und dieses Selbstmanagement, und ich sage einfach, man muss machen, man muss tun, und dann merkt man Fehler. Und heute, morgen habe ich auch wieder gedacht, das kann ich optimieren. Und ich versuche einfach durch tun, mich zu verbessern. Also mein Selbstmanagement auch zu verbessern, mich zu verbessern. Ich mache auch selber, obwohl ich sehr viele Schulungen halte, über die Weihnachtstage hab ich sehr viele Schulungen selbst gemacht. Wenn alle Filme geguckt haben, ich abends meine Koffer rein gepackt und mich selbst geschult. Und versuche auch von anderen zu lernen, die schon da sind, ich gern hin möchte. Also das heißt, durchs Tun und versuchen meine, ich sag immer manchmal scherzhaft, meine Brunnhilde im Kopf ruhig zu halten, wenn die wieder merkt und sagt, das geht doch nicht, das klappt doch nicht. Man macht es trotzdem und dann schauen, wie man es besser machen kann.
Olaf Clüver: Hat die Doppelrolle, die du ja eindeutig eingenommen hast, deinen Blick auf Führung, Delegation, Verantwortung etc. in deiner Kanzlei verändert?
Jennifer: Ja, doch. Auf jeden Fall. glaube auch, man ist auch ganz anders als Mama. Ich finde, wenn man eine Mama wird alleine, denkt man anders. Und ich finde, man hat auch ein anderes Verständnis. Weil wir wissen ja manchmal Schule, Krankheiten, ganzen Kinderkrankheiten, da auf ... Das passiert einfach. Und dann muss man halt eben Wege finden, wie man es dann auch möglich macht, trotzdem beides in den Griff zu bekommen. Also, dass man wirklich schafft zu sagen, okay, jetzt kannst du heute nicht arbeiten, ist okay. ... ja. Schau, dass wir es anders umsetzen können.
Carola Heine: Sind da auch Sachen dabei, wo du sagst, wirtschaftlich wäre das jetzt schlauer, das anders zu machen, aber ich mach das aus dem und dem Grund so und so?
Jennifer: Ja, natürlich. Manchmal muss man auch sagen, es passiert sehr selten, aber manchmal muss man dann auch sagen, nein, ich hab zum Beispiel auch schon selber wirklich lukrative Aufträge abgelehnt, weil ich gesagt habe, das würde ich in diesem Zeitraum nicht schaffen. Und ich wüsste auch jetzt, hey, da würden andere drunter leiden. hab dann zum Beispiel, ich hab ja auch großes Netzwerk und ich finde auch Win-Win für alle, hab das dann Kollegen weitergegeben, bei denen ich wusste, da sind die gut aufgehoben. Und ich finde auch da muss man sagen, alles hat seine Zeit. Und ich bin jetzt auch nicht so, dass ich sage, okay, ich muss jetzt hier einen Riesenskal... Also so ein Extremstwachstum hinlegen. Weil ich sage, okay, ich möchte halt irgendwo... ...die Waage noch halten können. Aber auch das für diejenigen, die es machen wollen, ist das fein. Aber ich sage auch, okay, ich bau jetzt lieber wie so Marathon. Ich mach jetzt eher langsamer an manchen Punkten. Dafür kontinuierlich. Und so kann ich mir das selber so bisschen einteilen und steuern. Aber klar, natürlich hab ich auch dadurch schon Aufträge liegen lassen oder Dinge nicht gemacht. Und das ist auch ein Learning, einfach mal zu sagen, nein, das durfte ich auch lernen. Früher, nach dem Beamten-Tum, ich hab ja mein Beamtenstatus aufgegeben, natürlich auch Gott aus der absoluten Sicherheit raus, ich habe alles angenommen, was ich in die Hände bekommen hab, aus dieser Angst zu Gott. Da bin ich aber auch mittlerweile komplett von weg und sage, hey Nur wenn es wirklich auch passt, ich ja.
Carola Heine: Ich muss jetzt eine Frage stellen, die man normalerweise, glaube ich, eigentlich nicht stellt, weil man ja nicht die Leute über ihre finanziellen Verhältnisse ausfragt. Aber wir würden gerne wissen, wenn du das beantworten magst, ist denn dein Modell finanziell tragfähig? Kann man diese Teilzeitgeschichte als Kanzlei-Leitung, lohnt sich das finanziell? Kann man davon ganz normal leben oder musst du dafür Sonderschichten schieben und dich ganz, ganz weit aus dem Fenster lehnen? Wie sieht das denn in der Realität, in der Praxis aus?
Jennifer: Also, ähm ... sehr gut, man ehrlicherweise sagen. Also ... sehr gut. Ich hab damals ... Das muss ich wirklich allen erzählen, die gerade zuhören. Ich habe so lange im Beamtentum auch ... Ich hab so lange auch mit mir gehadert und immer gedacht, meine Pensionsansprüche ... Oh Gott, die verliere ich. Ich muss jetzt die Entscheidung treffen. Gott. Und dann hab ich den Bescheid vom Versorgungswerk bekommen, nachdem ich anderthalb Jahre eingezahlt hatte. Und ich hab ... eine Freundin von mir, gleichzeitig die Finanzbehörde verlässt. Wir haben angerufen, ob das wirklich stimmt. Also, das muss man schon sagen. Finanziell geht ... Also, ist das super. Und ich kann es jedem auch wirklich nur als Frau empfehlen, die sagen, okay ...
Olaf Clüver: Das gute Stichwort. Wenn du auf die jungen Steuerberaterinnen blickst, die Familie und Beruf miteinander verbinden wollen, Hura, Prüfung, Hura, Schwanger, was auch immer, welche unbequeme Wahrheit würdest du ihnen mitgeben, die man aber selten ausspricht? jetzt mal ... Tacheles.
Jennifer: Ja, also man braucht eine gewisse Selbstdisziplin. Und ich sage auch, ich sitze ganz oft abends am Schreibtisch. Heute ist Fastnacht, das heißt, fett Donnerstag bei uns. Ich komme aus NRW. Ganz viele sind feiern. Ich werde heute Abend dann doch noch ein bisschen was tun. Also, und man braucht eine sehr gute, also ich brauche eine sehr gute Kaffeemaschine. Weil ich halt schon auch viele Schichten und auch ab und zu auch sehr lange hier sitze. Das muss man auch mögen. Und es ist auch okay, wenn man sagt, ich lass mich ja anstellen, weil ich das nicht möchte. Das ist immer so bisschen typabhängig, ja, daher, was man möchte. Aber für mich ist das kein Problem. Für mich ist eher, wie ich eben schon gesagt hab, Luxus.
Olaf Clüver: Dann möchten wir noch eine Lanze berechnen oder so was. Und man braucht, wenn ich das richtig mitbekommen habe, auch eine funktionierende und stabile Partnerschaft, verlässlich ist.
Jennifer: Korrekt. Oder man braucht halt sehr gute Babysitter oder Großeltern oder irgendwas. Aber wenn ich jetzt ganz alleine wäre, dann würde es mit der Kanzlei, nur der Kanzlei wahrscheinlich auch gut gehen. Aber dann wäre meine Dozententätigkeit, die könnte ich auf jeden Fall in diesem Maß und ich bin ja wirklich auch viel unterwegs, könnte ich auf gar keinen Fall mehr machen.
Carola Heine: Du machst wirklich super viele Sachen. Stell dir mal vor, du sprichst jetzt nicht mit Olaf und mir, sondern du sprichst mit jüngeren Kolleginnen, die dich zweifelnd anschauen und sagen, glaubst du ich kann das auch? Was sagst du denen?
Jennifer: Ja. Ja, geht los. Ohne Witz, ich hab mich selber so lange klein gehalten und klein gemacht, so wie man's gelernt hat. Hab so lange an mir selbst gezweifelt. Damals wirklich. Und das würde ich auch, wenn ich mich selbst reflektiere, betrachten, dieser Shift, den man gemacht hat. Geht los, traut euch. Und dann wird man sehen, was man in sogar kurzer Zeit ... erreichen kann. Und heute werde ich sogar oft angesprochen und die Telefonie auch sogar ganz häufig mit Frauen und Mädels und ich bin auf jeden Fall der Meinung, mach diese Erfahrung, geht los und das schafft man.
Carola Heine: Sehr inspirierend, vielen Dank. Wir sind jetzt leider auch schon am Ende von unserer Zeit, die wir uns zur Verfügung steht. Aber ich bin ganz geflasht und ich würde ehrlich gesagt, ja gut, vielleicht kommst du einfach nochmal wieder und erzählst nochmal ausführlicher, was du da überhaupt machst mit deiner Dozententätigkeit und wie die Kinder sich dann in Richtung Frühpuppertät entwickeln und so.
Olaf Clüver: Kleiner Spoiler Alarm, da kommen noch tolle Sachen auf dich zu.
Carola Heine: Wir reden jetzt noch nicht darüber.
Jennifer: Super!
Olaf Clüver: Also Jennifer, vielen, vielen herzlichen Dank. für das ausführliche und wirklich hochinteressante und lockere Gespräch hat sehr, viel Spaß gemacht. Wenn das allen Zuhörerinnen und Zuhörern gefallen ist, dann freuen wir uns natürlich über ein Like, über Themenvorschläge oder Gastvorschläge. Es gibt uns bei YouTube, bei Spotify und überall da, wo es gute Podcasts gibt. Wir freuen uns über ein Like und eine weitere Empfehlung. ja, bleiben Sie optimistisch und bleiben Sie uns gewogen.
Carola Heine: Vielen Dank Jennifer und hoffentlich bis bald.
Jennifer: Und tschüss!
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