Mehr als Steuerberatung: Wie Unternehmerdenken die Kanzlei verändert

Shownotes

In dieser Folge von „lex'talk about tax“, dem Kanzlei-Podcast von Lexware Office, ist Steuerberater und Unternehmer Jonas Monschein zu Gast. Mit Carola Heine und Kanzeibetreuer Olaf Clüver spricht er darüber, wie er seine Kanzlei konsequent digital aufgestellt, mehrere Geschäftsmodelle aufgebaut und dabei unternehmerisch denken gelernt hat und wieso er großen Wert darauf legt, seine Tätigkeiten immer weiter zu entwickeln.

Themenschwerpunkte dieser Folge:

  • Warum Jonas sich als Steuerberater und Unternehmer sieht und seine Kanzlei ständig weiterentwickeln möchte.
  • Warum in seiner Kanzlei keine Papierbuchhaltungen mehr ankommen und wie Software und Tools den Alltag prägen.
  • The Tax Lab: neues Schulungsangebot für Kanzleien mit Fokus auf Digitalisierung und E‑Commerce, gemeinsam mit seiner Frau Sophie.
  • Mojo Solutions: Beratungsfirma für Digitalisierung, Prozesse, Controlling und Unternehmensentwicklung bei Mandanten.
  • Wachstum mit Risiko: was passiert, wenn man in kurzer Zeit fünf bis sechs neue Mitarbeitende einstellt – und warum Jonas heute langsamer und planvoller skaliert.
  • Oldschool vs. New Work in der Steuerberatung: warum traditionelle Kanzleimodelle noch existieren – und wieso Jonas einen anderen Weg geht.

Jonas Monschein ist Steuerberater und Unternehmer, Kanzleigründer (seit 2019), Mitgründer von The Tax Lab sowie Inhaber von Mojo Solutions mit Schwerpunkt Digitalisierung, Prozesse und Controlling.

Jonas Monschein
https://www.linkedin.com/in/jonas-monschein-2414b8190/
https://www.monschein-steuerberater.de/

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Transkript anzeigen

Olaf Clüver: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von unserem Podcast Lex Talk About Tax. Und ich freue mich heute im Studio begrüßen zu dürfen. Jonas Monschein: Steuerberater, Unternehmer. Herzlich willkommen, Jonas.

Jonas Monschein: Ja, hi, freut mich, dass ich heute dabei sein kann. Darf Olaf, vielen Dank für die Einladung von euch.

Carola Heine: Hallo Jonas, der Olaf sagt, ich soll das nicht so sagen, aber er hat auch gesagt, du wärst quasi als Steuerberater auf die Welt gekommen und ich soll das positiv klingen lassen, weil es wäre positiv gemeint. Was meint der Mensch? Erklär mal.

Jonas Monschein: Das freut mich auf jeden Fall, dass er das gesagt hat. Ich sehe mich als Steuerberater, aber auch gleichzeitig als Unternehmer. da mit Leib und Seele jeden Tag voll dabei, will die Kanzlei weiterentwickeln, will die aufs nächste Level bringen. Manchmal gelingt es mir gut. Manchmal haben wir halt auch die Standardprobleme, die glaube ich alle haben.

Carola Heine: Eine der Gründe, warum wir dich eingeladen haben, ist, dass man ja merkt, dass du mit Herzblut für deine Themen brennst. Hast du Lust, unserem Fußnotenspiel teilzunehmen? Da kommt dann nachher ein extra Jingle. Und dann würden wir dich bitten, dich jetzt in drei Fußnoten vorzustellen.

Jonas Monschein: Natürlich, gerne.

Carola Heine: Ja.

Jonas Monschein: jetzt, okay. Also drei Wahrheiten, sag ich jetzt mal über mich. Zum einen, ich bin daheim der Pizza-Bäcker. Da kümmere ich mich wirklich das Thema Essen, Pizza machen. Wir haben so einen Ofen mittlerweile uns angeschafft. Das macht auch wirklich Spaß oder fun. Dann vielleicht noch ein cooler Fakt. fange erst, sage ich jetzt mal morgens 10 Uhr an oder so. Circa 10 Uhr. Ich eigentlich selten vor 10 Uhr im Büro. Und der letzte Fakt, sage ich jetzt mal so, ist das Thema. Ich habe früher immer so Saftkuren gemacht. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. Und habe damit dann im Büro immer den ganzen Kühlschrank blockiert. Das fanden die. Mitarbeiter dann nicht so toll. Irgendwann habe ich es dann einfach sein bleiben oder bleiben lassen und fokussiere mich jetzt eher auf das Thema Sport, dass ich fünf, sechs Einheiten aktuell pro Woche mache und dann nicht mehr so den Fokus auf die Saftkuren lege.

Olaf Clüver: Ja, Saftkuren, das Problem dabei ist ja, die mögen gesund sein, aber die schmecken ja nicht mal. Das ist also die Erfahrung, ich gemacht habe. Also mich hat das immer nur gestresst. Wer von vornherein heißt, das machen wir jetzt nicht mehr, das essen wir jetzt nicht mehr. Das ist schon immer genau so, wie du es beschrieben hast. Jonas, habe ich es auch gesagt. Es geht darum, Leidenschaft und Begeisterung, das ist, ich damit, als Steuerberater auf die Welt gekommen. Und weil es hier gibt ja auch ein sehr kontroverses Bild von Steuerberatenden. Das meinte ich natürlich nicht, sondern du hast es sehr gut wiedergegeben. Darüber hinaus kennst du dich ja auch sehr gut aus mit Tools bis extrem digital unterwegs, arbeitest viel in sozialen Medien auf Plattformen. Was hat dich zu dieser Arbeitsweise gebracht? Was gefällt dir?

Jonas Monschein: Ich sage jetzt mal so, da muss man vielleicht einen Tick weit zurückgehen zu dem Zeitpunkt, wo ich die Kanzlei gegründet habe. Wir wollen einfach anders sein, steuern auch einen Tick weit, einfach anders machen, wie die anderen Kanzleien. Und dahin gehen, sind wir dann auch recht schnell auf dieses ganze Software-Thema gekommen. Was kann man optimieren? Wie kann man, sage ich jetzt mal, dem Mandant auch bestmöglich weiterhelfen? Und das war dann mehr oder weniger die Idee dahinter, sage ich jetzt mal Buchhaltung im Ordner zu machen. Klar, am Anfang hatten wir auch ein paar Mandanten, wo noch die Ordner vorbeigebracht haben. Das gibt es jetzt aber bei uns gar nicht mehr in der Kanzlei. Also ist wirklich alles digital.

Olaf Clüver: In welcher Stelle passt der menschliche Faktor dann wieder da rein? Wenn man die ganze Technik hat, muss ja aber irgendwann immer noch mal der Mensch mit dabei sein. Wo ist er bei euch?

Jonas Monschein: Ich sage jetzt mal, sobald halt die Daten bei uns in der Kanzlei angekommen sind, werden die von Mensch durchgecheckt, geprüft. Der Mensch hält auch, sage ich jetzt mal, Rücksprache mit den Mandanten. Ja, sage ich jetzt mal, unsere Fibo-Bearbeiter dahingehend auch geschult, dass der Fokus im Endeffekt nicht nur auf das Abarbeiten von der Buchhaltung liegt, sondern dementsprechend auch auf dem Thema Beratung. Bei uns kriegen auch die Mandanten beispielsweise monatlichen Loom Video, wenn Sie eins wollen, wo wir dann einfach auf die wichtigsten Punkte eingehen, was hat sich vielleicht verändert in der BWA, wo gibt es Unterschiede. Ich glaube, das Thema Software wird weitergehen und ich glaube, da muss man sich einfach als Kanzlei dementsprechend positionieren und dahingehend auch die Software als Hilfe annehmen.

Olaf Clüver: Das finde ich ja großartig, da muss ich eine Zwischenfrage zu stellen. Die Mitarbeitenden nehmen dann ein Video auf zu dieser BWA und wenn der Mandant das möchte und schicken das rüber.

Jonas Monschein: Genau, ja, genau. im Endeffekt läuft der Prozess, sag ich jetzt mal bei uns in der Kanzlei, so ab. Berufsträger schaut immer auch die BWA an, also ein Steuerberater, gibt dann Feedback dem Mitarbeiter. Der Mitarbeiter hat in der Regel eigentlich auch schon Schurfix-Termin mit dem Mandant zusammen, wo er die Sachen durchspricht. Gibt es Besonderheiten aktuell?

Olaf Clüver: Abgefahren.

Jonas Monschein: Und dann muss man halt sehen, gibt es am Schluss vielleicht noch ein Gespräch, dann braucht man das Lumenvideo nicht, aber oftmals im Alltag ist ja wirklich so, der Mandant hat kaum Zeit. Dann für eine Besprechung irgendwie eine halbe Stunde und wenn man fünf bis zehn Minuten da auf die wichtigsten Punkte eingeht, dann bringt das schon riesiger Mehrwert.

Olaf Clüver: Das ja geil, das habe ich noch nie gehört. Also die Idee ist mir auch vollkommen neu, finde ich mega. Wenn wir gerade von menschlichen Entwicklungen sprechen und das Business entwickeln, erklär uns doch freundlicher mal, was ist The Tax Lab?

Jonas Monschein: Ja, the Tax Lab haben wir jetzt Anfang des Jahres gegründet, Sophie und ich, meine Partnerin oder Frau. Da geht es jetzt darum, dem Bereich Schulungen von Kanzleien, dass wir das wissen, was wir haben, einfach weitergeben wollen. Ja, das ist, ich jetzt mal, mein großes Ziel, die Kanzleien, die jetzt in Digitalisierung reingehen, dass die einfach auch nicht die Fehler machen, die wir gemacht haben. vor allem auch im E-Commerce Bereich und da haben wir jetzt schon einiges durchlaufen und das wollen wir einfach weitergeben.

Carola Heine: Also was Steuerberatern, immer alles für Hobbys und Interessen haben und was die alles mit ihrer freien Zeit anfangen, es geht immer irgendwie so in so eine Branchenrichtung, kann das sein?

Jonas Monschein: Ja, definitiv. Es macht halt irgendwo Spaß, das Geschäftsmodell eigentlich auch weiterzuentwickeln, wie jetzt bei euch. Softwaretechnisch ist es ja das Gleiche. Ihr müsst auch die Software aufs nächste Level bringen. Und bei uns ist, sage ich jetzt mal, das Produkt die Kanzlei und wir wollen, sage ich jetzt mal, die Kanzlei aufs nächste Level bringen.

Carola Heine: hast du zusätzlich zu dem The Text Lab immer das ganze Wort oder Text Lab einfach, sagt immer The Text Lab. Und zu deiner Steuerkanzlei hast du auch noch eine Beratungsfirma, der Olaf hat mir ja vorgeschweren von dem coolen Namen, denn die heißt Mojo, richtig? Was machst du denn da?

Jonas Monschein: Ja.

Jonas Monschein: Ja, Mojo Solutions fokussiert sich auf das Thema Digitalisierung bei Mandanten, Prozessberatung bei Mandanten, aber auch das Thema Controlling, Unternehmensentwicklung, dass wir da einfach den Unternehmen, sage ich jetzt mal, zur Seite stehen, neuen Tätigkeitsbereich, sage ich jetzt mal, und ja. Auswertung, die Zahlen dafür nutzen, die Mandanten dann auch in dem Bereich gut zu beraten.

Carola Heine: Jetzt hast du gesagt, der Tax Lab ist relativ neu, aber deine Beratungsfirma und die Kanzlei, die musst du ja schon länger jonglieren und unternehmerisch denken und beides miteinander verbinden, dass du nicht in Arbeit untergehst. Wie machst du das denn? Wie lange hat das denn gedauert? Bist du da, wusstest was du tust?

Jonas Monschein: Also klar, man braucht da schon eine klare Struktur. Die Abläufe müssen dementsprechend in der Kanzlei klar sein. Das hat sich halt auch alles mehr oder weniger in den letzten Jahren entwickelt. Wir sind gestartet mit der Kanzlei in 2019. Mojo kam dann so in 22, 23 dazu. Und jetzt sage ich jetzt mal in 26, the Text Lab. dass auch immer diese Struktur passt in der Kanzlei, dass man wirklich jetzt nicht irgendwas gründet oder macht, wo man auch weiß, dass es danach nicht funktioniert, dass man die zeitlichen Kapazitäten dann einfach nicht hat. glaube, das war immer sehr, wichtig. Und auch für die Kanzlei und dass man eben auch das ganze Team mit einbindet. Also diese Projekte bestehen, sage ich jetzt mal nicht daraus, dass ich die allein durchführe. Das wäre zeitlich gesehen einfach nicht möglich, sondern bei der Textlabs sind auch immer zwei Mitarbeiter von der Kanzlei mit dabei, die das Thema mit aufbauen, auch Sophie mit dabei und bei Mojo's gleiche, ich jetzt mal, da sind auch die ganze Kanzlei dabei, die dann eben auch weiterhilft, das Unternehmen auszubauen.

Olaf Clüver: weil ganz überraschend auch dein Tag nur 24 Stunden hat und der ja schon gekürzt ist, weil du erst um 10 anfängst, was ich übrigens großartig finde.

Carola Heine: Erst... Ich finde, zehn jetzt nicht so... Also ja, egal, weiter.

Olaf Clüver: Jetzt genau, bring mich mal richtig durcheinander. Es gibt ja jetzt immer mehr Berufskolleginnen und Kollegen, die sagen, ja, da kann man was machen und so weiter. Und jetzt hast du The Tax Lab gegründet, da Unterstützung anzubieten, ohne jetzt das Geschäftsmodell vollkommen über den Haufen zu werfen. Weil damit soll natürlich auch irgendwann mal unternehmerischer Erfolg erzielt werden. Welche Empfehlungen kannst du hier aussprechen, die für Berufskolleginnen und Kollegen wichtig sind, zumindest mal eine Denkrichtung zu geben, ohne dass du da jetzt zu viel aus dem Nähkästchen plauderst.

Jonas Monschein: Also ich würde sagen, man braucht einen Partner am Anfang, der einen einfach unterstützt. Ob das ein Coach ist, ob das irgendwie, ja, sage ich jetzt mal, ein Mentor ist, der einem hilft, die ersten Steps zu machen. Ich habe das am Anfang in den ersten ein, zwei Jahren eigentlich auch alles allein versucht, was ich eigentlich auch nicht hätte müssen. Hab dann aber auch mir dann mal einen Coach dazugeholt, der einfach sich, sag ich jetzt mal, mit mir der Sache gewidmet hat, mich unterstützt hat. Ich glaube, das ist auch nicht unbedingt Schwäche, sag ich jetzt mal, wenn man sich Unterstützung mit dazu holt. Aber das hat mir dann am Anfang wirklich sehr viel gebracht, auch die unternehmerische Denkweise. Ja, das, sag ich jetzt mal, nicht nur alles aus Steuern besteht oder aus Beratung oder aus Mandanten, sondern am Schluss, man ein Unternehmen haben was erfolgreich ist. Klar, Erfolg definiert dann jeder für sich anders. Aber ich sag mal so, das war schon so für mich einer der wichtigsten Punkte.

Olaf Clüver: Ich dich interessant. Ich hätte das Wort Speche nie in den Mund genommen. du sagst das. Aber ist das vielleicht tatsächlich so ein ... steuerberatenden Ding, zu sagen, wenn ich es nicht alleine schaffe, glauben die anderen, ich könnte nicht richtig?

Jonas Monschein: Würde ich vielleicht jetzt in der Situation schon sagen, wenn ich so an mich zurückblicke, hätte ich, sage ich jetzt mal, im ersten Jahr schon jemand dazu geholt oder Hilfe geholt. Aktuell arbeiten wir jetzt auch hier mit Philipp Scherzinger zusammen in dem Bereich, der uns auch immer wieder unterstützt. Obwohl das wir, sage ich jetzt mal, schon recht weit sind, brauchen wir ja immer noch Unterstützung und mal, sage ich jetzt mal, irgendwie neue Eindrücke oder Ideen. Ja, aber... Ich glaube schon, so wie du gesagt hast, ist es ein Thema. Man denkt dann, man hat die Steuerberaterprüfung bestanden. Man kann doch jetzt auch allein irgendwie so eine Kanzlei aufbauen. Ja, da muss ich halt auch sagen, dem ist leider nicht so.

Olaf Clüver: Der Carsten Schulz von HSP hat mal gesagt, ein guter Steuerberater arbeitet nicht nur in seiner Kanzlei, sondern vor allen Dingen auch an seiner Kanzlei. Jetzt wissen wir, dass du das machst. Kann man diese unternehmerische Tätigkeit von, ich sag mal, der fachlichen Arbeit klar trennen? So 18 Stunden gehören der unternehmerischen Entwicklung und der Rest geht dann eben halt in Bilanzen unterschreiben etc. Oder ist das tatsächlich phasenbedingt bzw. das anforderungsbedingt.

Jonas Monschein: Ich sage jetzt mal so, das ist mit Sicherheit einfach phasenbedingt, weil es gibt Phasen, da ist viel los in der Kanzlei. Es gibt Phasen, da ist eher weniger los in der Kanzlei und klar, muss dann, sage ich jetzt mal, den Phasen, wo etwas weniger los ist, einfach die Zeit dafür nutzen, sich dann die Kanzleientwicklung zu kümmern. Ja, man kann einfach nicht sagen, man nimmt sich jetzt zehn Stunden in der Woche vor. Kann man auch machen, aber das geht dann, sag ich jetzt mal, in meisten Fällen schief. Ich bin jetzt auch nicht der Unternehmer, der, sag ich jetzt mal, die Mitarbeiter im Regen stehen lässt, auch dann sagt, ja, auch mal anpackt und sagt, wir müssen das verbessern oder wie kann ich euch helfen? Kann ich mal wieder eine Durchsicht machen? Ja, das ist für mich, sag ich jetzt mal, auch Unternehmer sein, in gewisser Art und Weise einfach Stärke zeigen. und nicht nur, sage ich jetzt mal, irgendwie die Entwicklung zu machen. Ich glaube, das war, sage ich jetzt mal, ein Tick weit auch der große Unterschied zu vielleicht anderen Kanzleien, dass ich da halt einfach immer noch täglich immer wieder das laufende Geschäft ziehe und dahingehend dann auch sehe, was funktioniert, was passt vielleicht nicht und wo müssen wir eben auch noch Zeit investieren oder Entwicklung reingeben.

Olaf Clüver: Das heißt, du entwickelst etwas und dann in deiner täglichen Arbeit in der Kanzlei selber stellst du fest, ob das, was du entwickelt hast, überhaupt tragbar ist und ob sich das auf Dauer weiterbringt. Das ist natürlich dann wirklich so der goldene Mittelweg. Apropos golden. Ich habe einfach Spaß dran. Ja, genau.

Jonas Monschein: Nein.

Carola Heine: Ja.

Olaf Clüver: Sehr gut antizipiert. Du hast einen goldenen Umschlag bekommen und wir bitten dich, den jetzt einfach mal zu öffnen und die darin stehende Frage vorzulesen.

Jonas Monschein: Ja.

Jonas Monschein: Ja, das mache ich natürlich gerne. Welche Fähigkeit schätzt du an Steuerberatern am meisten?

Carola Heine: Wen fragst du denn ihn oder mich?

Jonas Monschein: Wunderv!

Olaf Clüver: noch mal, welche Fähigkeit schätze ich an Steuerberatern am meisten? Das Switchen von Spaß auf Ernst. Ich bin ja sehr, viel in der Steuerberatendenbranche unterwegs und man kann sehr gut mit denen Gespräche führen, auch lockere Gespräche und spaßige Gespräche. Und wenn es dann tatsächlich mal ein fachliches Thema ist und zwar auch nach dem sechsten oder siebten Bierklick, können die umschalten und dann wird dieses ernsthafte Thema kurz. abgearbeitet und dann können wir wieder in diesen Spaßmodus umschalten. Aber die verwechseln das nicht, die vermischen das nicht. Die würden sich auch nie irgendwie in Bierlaune auf eine unklare Aussage einlassen. das finde ich, ich finde, nein, ich finde das bemerkenswert und ich finde das absolut bewundernswert. Und das schafft für mich auch und es ist vollkommen egal, mit welchem Steuerberater du das machst. Die sind dahingehend alle sehr, sehr, sehr ähnlich. Ich nicht sagen gleich, das wäre falsch.

Jonas Monschein: Haha.

Olaf Clüver: Und das gibt so auch ein Gefühl von Verlässlichkeit und das finde ich total gut. Und auch, dass sie sich eben halt tatsächlich auch profilieren als wir sind gar keine Paragrafenreiter, sondern eben halt außerhalb dieser Fachgespräche vollkommen lockere und angenehme Zeit. Du kannst auch nur so lange in der Branche arbeiten wie ich. Wenn du... ein Faible für diese Menschen hast. Das geht ja nicht. Aber das finde ich immer, das fällt mir immer wieder auf, weil es gibt natürlich auch Veranstaltungen und die dann in einer Party enden, ich total super. Also das mag ich sehr, gerne.

Jonas Monschein: Es noch Kanzleien, ziemlich oldschool und nur ernst eingestellt sind. Ich kenne nicht wirklich mehr Steuerberater.

Olaf Clüver: Don! Die gibt es tatsächlich. Also es gibt sehr viele Oldschool. Und wir hatten mal vor langer Zeit einen Podcast, da wollte der Gast das so ein kleines bisschen, ich sag mal, despektierlich behandeln. Und dann denke ich mir einfach immer, nein, dieses Oldschool hat natürlich auch seine Daseinsberechtigung, weil es ist temporisch gewachsen. Es hat ja auch immer, ich sag mal, wirtschaftlichen Erfolg gebracht. Ich will jetzt mal nicht von unternehmerischem Erfolg Und deswegen war natürlich die Frage auch lange Zeit, warum sollte ich mich denn jetzt irgendwie komplett neu erfinden? läuft doch gut. Und der Plan war, den Mandanten, die es seit 40 Jahren gibt, irgendwann gemeinsam in Rente zu gehen. Und das wird dann auch bis zum bitteren Ende durchgezogen. Jetzt kannst du das nicht machen, weil du wahrscheinlich noch einen etwas längeren Arbeitsweg vor dir hast. Aber dieses Oldschool gibt es noch. Ja, auch dieses Nee, machen wir nicht. Wir nehmen Papiermandate. Und du kannst mal beim Professor Dr. Krug anfragen, wie viele Datesteuerkanzleien es gibt, die sich total verweigern für irgendeine Digitalisierung. Da kämpft Genossenschaft dann organisatorisch manchmal auch mit. Das gibt es tatsächlich.

Carola Heine: Olaf, glaube nicht, sein Alter der Grund dafür ist, dass er das nicht so macht.

Olaf Clüver: Nein, natürlich nicht. Er ist ja gegründet. Ich gehe mit meinem Mandanten in Rente. Das ja noch kein Gedankenspiel sein. Das meine ich damit.

Jonas Monschein: Hahaha!

Carola Heine: Ja klar, aber ich denke, das Unternehmerische Mindset, das bringst du ja mit, weil in dem Moment, wo du merkst, ich kann irgendwas nicht alleine und du holst den Coach, hast du ja schon einen ganz, ganz, ganz wichtigen Sprung getan, für den viele Leute sehr, sehr lange brauchen. Jetzt frage ich dich mal und wenn dir die Frage zu blöd ist, nehmen wir die nachher raus. Aber gab es denn auch unternehmerische Entscheidungen, die dir so richtig Angst gemacht haben, wo du gesagt hast, wow, was mache ich denn da jetzt? Geht das überhaupt? Olaf hat Recht, Steuerberater sind immer sehr bedacht und überlegt mit ihren Auskünften, aber auch mit ihren Plänen. Aber gab es auch irgendwelche Sachen, wo du dachtest, wow, das ist jetzt groß? Und wie ist das dann ausgegangen?

Jonas Monschein: Ja, im Endeffekt gab es, sag ich jetzt mal, den Punkt, wo wir in einem Jahr mal, sag ich jetzt mal, fünf, sechs neue Mitarbeiter eingestellt haben. Das würde ich auch so rückblickend betrachtet nicht mehr machen. Wo man dann wirklich da saß am Schluss oder am Anfang auch so mittendrin mal und überlegt hat, geht es wirklich alles auf, klappt der Plan? Ich muss jetzt, sag ich jetzt mal, das an Umsatz wieder mehr machen, reinholen. Dann die Unruhe, die dann auch immer wieder entstanden ist durch das Wachstum. Ja, das hat mir da in der Situation schon einige schlaflose Nächte bereitet. Im Nachgang würde ich es nicht mehr so machen. Ich würde das Wachstum eher, ja, wie soll ich sagen, kontinuierlicher planen. Nicht mehr so, dass man halt in einem Jahr fünf, sechs, sieben Neuzugänge hat, sondern eher das Thema erst mal vielleicht zwei, drei Mitarbeiter dazukriegt. Das kann man auch ganz gut händeln. Aber diese krasse Skalierung kostet dann echt sehr viel Nerven und vor allem hat man dann halt auf der anderen Seite wieder viele neue Projekte, die dann auch meistens nicht einfach sind.

Carola Heine: sehr sympathisch, dass du das einfach so offen sagst. Weil viele tun ja so, als ob Wachstum immer genial ist. Immer schön den dicken Macker machen, wenn man sieben neue Leute einstellen kann. Aber Mitarbeiterverantwortung finde ich furchteinflößend. Und weil man ja Existenzen hat, die man sich kümmern muss, muss man ja den Umsatz machen. Also sehr, sehr sympathisch, dass du das so offen gesagt hast.

Jonas Monschein: Ja, und vor allem halt am Schluss, das ich jetzt mal, das sage ich auch für alle anderen Steuerberater immer, der Umsatz ist nicht das Entscheidende, sondern wirklich das, was unterm Strich steht. Rentabilität, dieses Denken, dass man das halt erst mal kriegt. Am Anfang habe ich auch immer nur so auf den Umsatz geguckt. Mittlerweile ist es halt wirklich so, dass man, ja auf die Rentabilität schaut, guckt was bleibt halt unterm Strich, wie kann man sich dahingehend weiterentwickeln. Ich glaube das ist auch nochmal so ein Tipp, der recht wichtig ist.

Olaf Clüver: Jetzt sind diese ganzen unternehmerischen Tätigkeiten, man merkt das ja, du brennst dafür, du machst das wahnsinnig gerne, du hast auch Pläne. Wann oder bist du schon mal in die Situation gekommen, wo aus diesem Spaß richtig Stress wurde? Wann ist das so? Wenn es da wie mit den Mitarbeitenden, wenn es Menschen geht oder hast du das Gefühl gehabt, es entgleitet mir langsam, ich muss Philipp anrufen?

Jonas Monschein: Ja, also in der Phase, ich sag jetzt mal 2023, war glaube ich das Jahr, was recht schlimm für mich war. Persönlich gesehen waren da privat einige Themen. Plus wir hatten auch sehr viel Wechsel, sag ich jetzt mal, auch Wachstum noch mal in der Kanzlei und Wechsel auch. Und das hat mir dann, das zeige ich jetzt mal in gewisser Art und Weise, schon Zeugen bereitet, weil Sophie war dann eine Zeit lang nicht in der Kanzlei und Theresa hat einen Steuerberater gemacht in der Zeit. Die war dann auch nicht da in der Kanzlei. Und am Schluss hatte ich beispielsweise an einem Mittwoch von morgens um neun bis abends, 17 Uhr, Mitarbeitergespräche. Und da habe ich dann halt für mich gesagt, hey, das muss sich ändern. Wir müssen das anders angehen. Ja. Sophie war dann auch wieder am Start, der ging es gesundheitlich gesehen in dem Jahr auch nicht gut und Theresa war dann auch wieder dabei und dann konnten wir, sage ich jetzt mal, die Kanzlei dann auf drei Personen aufbauen. Aktuell haben wir die drei Personen auch im Führungsteam, aber das war dann alles, sage ich jetzt mal, deutlich planbarer und hat alles dann auch mehr Hand und Fuß gehabt.

Carola Heine: Ja, das hört sich nach einer wirklich stressigen Phase an. Jetzt hast du ja aber auch Kanzleialltag. Was benutzt du denn für Tools, damit der Stress erst mal abgebaut wird und im erträglichen Bereich bleibt? Wie digital bist du?

Jonas Monschein: Also ich glaube, wir sind schon sehr, sehr digital, wir haben bei uns kaum mehr Papier im Einsatz. Dementsprechend klar, wenn ich jetzt ans E-Commerce denke, kann ich viele Softwarelösungen erwähnen. Lex wäre definitiv einer auch davon. Gleichzeitig nutzen wir dementsprechend Data. Ich glaube, so wird es auch in vielen Kanzlerien dann sein.

Carola Heine: andere Tools, die du nutzt, damit du deinen Alltag locker bewältigst. Gibt es da noch andere KI-Geschichten? Macht ihr Marketing mit Hilfe von KI oder bereitest du Mitarbeitergespräche mit Hilfe von KI vor? Also es ist immer so ein Datenschutzthema, deswegen bin ich neugierig, wie kann es Line das machen?

Jonas Monschein: Also klar, habe auch JetJBT im Einsatz. Wir haben den Co-Pilot auch teilweise im Einsatz. Diese Tools nutze ich, sage ich jetzt mal, regelmäßig im Alltag. Auch vor allem, wenn man dann das Fachwissen hat und weiß, wie man die Tools zu steuern hat, kriegt man eigentlich auch meistens immer die richtigen Antworten raus. Aber das ist, sage ich jetzt mal, so eine eigene Thematik. Genau, also das sind, sag ich jetzt mal, die zwei wichtigsten Tools aktuell im Bereich KI.

Olaf Clüver: Da hab ich noch mal eine Frage zu. Wenn du sagst, was 2019 gegründet hat, die Eltern erinnern sich, das war der Beginn von Corona. Warst du da direkt gezwungen, digital zu machen oder war das sowieso dein Plan? Und es hat dir einfach in die Karten gespielt, die Leute haben jetzt nicht gefragt, was mach ich denn jetzt mit meinem Papier, sondern dann arbeite ich so.

Jonas Monschein: Ja, also ein Tick weit hat uns das, sag ich jetzt mal schon, in die Karten gespielt. Das Kanzlei-Konzept war immer so, dass wir möglichst digital arbeiten wollen. Durch Corona kam dann eigentlich so diese Wende von heute auf morgen plus dieser E-Commerce-Bereich, wo viele Steuerberater dann auch gesagt haben, sie wollen mit dem Thema nichts zu tun haben. Und das war dann, sag ich jetzt mal schon, für uns recht cool, weil wir konnten dann halt direkt Marketing machen, da positionieren in dem Bereich und dementsprechend aussorgen oder dafür sorgen, dass wir halt einfach das Standing haben.

Olaf Clüver: Ja, wenn du morgen eine Kreuzfahrt für sechs Monate gewinnst und nicht mehr in der Kanzlei bist, ja, ausfallen klingt immer so, wenn du einfach sechs Monate nicht in der Kanzlei bist, so, wir sehen das positiv. Du gewinnst eine Kreuzfahrt die Welt und bist sechs Monate nicht in der Kanzlei. Wie würde die weiterlaufen können?

Jonas Monschein: Haha.

Jonas Monschein: Ich denke, die würde ganz gut weiterlaufen können, weil aktuell, sage ich jetzt mal, sind die Zuständigkeiten klar verteilt mit dem Führungsteam. Plus wir haben mittlerweile echt ein Team, wo ich sagen kann, ich muss oder ich kann mich, sage ich jetzt mal, auf jeden 100 Prozent verlassen. Weiß das auch wirklich zu schätzen. Jeder macht die Arbeit. Jeder weiß, wann er abliefern muss, auch für die Mandanten. Weil das Thema ist für mich halt einfach auch sehr wichtig, weil wir sind, wollen jetzt nicht nur eine Kanzlei begleiten, sondern wir wollen einfach für die da sein, auch brennen, sage ich jetzt mal, dass die weiterkommen in ihrem Business und dahingehend würde ich mir jetzt keine Sorgen machen.

Carola Heine: Aber dann musst du mit Olaf auf die Kreuzfahrt gehen, wenn deine Frau zu dem Backup-Team gehört. Da halte ich mich dann raus.

Olaf Clüver: Dann würde ich mir das morgen machen. Sechs Monate mit Olaf auf einem Schiff, das muss er wollen.

Jonas Monschein: Aber ich muss sagen, sage ich jetzt mal, haben in der Kanzlei recht wenig Mandanten vor Ort dahingehend, haben wir auch wenig Meetings in der Kanzlei, eher alles online. Von dem her wäre das eigentlich jetzt kein Problem für uns.

Olaf Clüver: Genau, dann kannst du morgens von 7 bis 10 Uhr vorm Frühstück deine Meetings machen.

Carola Heine: Heimliche Kreuzfahrten.

Carola Heine: Ich sag ja, du musst Olaf mitnehmen.

Olaf Clüver: Ja, Jonas, wir kommen so langsam. Ich hatte es erwähnt in den Spätherbst dieser Folge und deswegen von dir noch einen Tipp und eine Warnung an die Berufskolleginnen und Kollegen, die jetzt plötzlich gerade feststellen und sich bewusst werden. Ich bin auch Unternehmer und Unternehmerin. Kleine Story dazu. Ich bin mal in einer Steuerkanzlei bei einem Beratungsgespräch rausgeflogen. Wirklich rausgeflogen, weil ich gesagt habe, na ja, Sie sind ja auch Unternehmer. Klüver, ich bin Steuerberater. sage nichts, desto weniger sind Sie Dienstleister. Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Ich bitte Sie zu gehen, weil ich gesagt habe, er ist Unternehmer und Dienstleister. Also nur jetzt mal diese Old Fashion Steuerberatungsdenkweise oder sowas, was ist tatsächlich passiert? Also deswegen. Ja, ja, genau. Details, Namen nicht.

Jonas Monschein: Haha.

Carola Heine: Ich brauche Namen und Details.

Jonas Monschein: Haha.

Carola Heine: Okay.

Olaf Clüver: Ich auch, ja, obwohl es ungefährlich wird, ich glaube nicht, dass diese Person hier jetzt zuhört. Deswegen, deswegen nochmal ein ganz kurzer Tipp und eine Warnung für Steuerberatende, die jetzt plötzlich realisieren, ups, ich bin auch Unternehmer. Was? Das war's

Jonas Monschein: Ja, im Endeffekt würde ich jetzt mal kommt es halt darauf an, wie ich die Kanzlei führe. Bin ich jetzt nur ein Steuerberater, der die Kanzlei führt, ich oder und habe keine Mitarbeiter, dann kann ich ja machen, was ich will, sage ich jetzt mal. Der Unterschied beginnt jetzt, wenn ich halt mal zwei, drei, vier, fünf Mitarbeiter habe, da muss ich mir einfach schon gewisse Gedanken machen, wie ich Sachen aufbaue, wie ich mich entwickle, wie ich mich positioniere. Im Endeffekt empfiehlt ich da jedem, sich einen Partner eben dazu zu holen, zu schauen, was sind die nächsten Steps aus seinen Jahren zu planen. Ich glaube, das ist jetzt mal auch so ein Punkt bei vielen Kanzleien, die leben halt in das Jahr rein, sagen nicht, hey, ich habe jetzt die und die Ziele, will mich dahingehend entwickeln. Und dann kann man ja am Jahresende wirklich sagen, man hat die Ziele erreicht oder man ist gescheitert. Was kann man verbessern? Ich glaube, man braucht da auch sehr viel Selbst... Reflektion und muss oftmals einfach in den Spiegel schauen und sagen vielleicht auch zu sich selbst, das hat man jetzt nicht 100 Prozent gut gemacht und im Nachgang wird man es vielleicht auch anders machen und da muss man, sage ich jetzt mal, schon einfach kritikfähig sein. Ja, für mich war das am Anfang auch so ein Punkt, da war echt schwer Kritik einzustecken. Mittlerweile ist es echt so, dass ich dankbar bin, dass mir die Leute Die offene Meinung sagen, Aussagen, was wir verbessern müssen vielleicht mit der Kanzlei oder wo wir noch Luft nach oben haben. Das sind eigentlich alles solche Themen, die sehr wichtig sind.

Olaf Clüver: Jonas, ich muss dir sagen, ich bin total begeistert. Wie offen, wie locker, wie frei und sympathisch du wirklich auch über diese ganzen persönlichen Dinge gesprochen hast. Vielen, Dank, dass du hier warst. Also großartig. Hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Carola Heine: Vielen Dank, Jonas. Das kann ich nur unterschreiben. Ich hoffe, wir sehen uns noch mal wieder, weil ich habe ein paar Themen entdeckt, die man weiter aufbauen könnte. Olaf bestimmt auch. Das Wichtigste ist ja wirklich, als Steuerberater anzuerkennen, dass man auch Unternehmer ist. Das ist ja, glaube ich, der entscheidende Schritt. Und dann kommt der Rest ja halbwegs von selber. Weil das sind ja, wenn man einmal begriffen hat, dass man diese Aufgaben hat, kann man die auch in Angriff nehmen. Wir hoffen jedenfalls, dass du mit deinen

Jonas Monschein: Haha.

Carola Heine: drei verschiedenen Geschäftsmodellen sehr erfolgreich bist. Freuen uns, wenn du nochmal wieder kommst. Man kann uns auf YouTube sehen, auf Spotify hören. Wir freuen uns über jedes Like, über jedes Follow. Wir freuen uns auch über euer Feedback, wenn ihr diese Folgen auf dem linkenden Kanal von Lex, wer kann's live findet. Und wir hören uns alle hoffentlich bald. Vielen Dank, Jonas.

Jonas Monschein: Gerne hat echt Bock gemacht.

Olaf Clüver: Danke.

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