Nachwuchs in der Steuerberatung: Wie Kanzleien junge Talente für die Ausbildung gewinnen

Shownotes

Wie erleben junge Menschen ihre Ausbildung in der Steuerberatung? Und was können Kanzleien tun, damit sie fachlich und persönlich weiterkommen? Darüber sprechen Carola Heine und Lexware Kanzleibetreuer Olaf Clüver mit der angehenden Steuerfachangestellten Ilayda Bozkurt und Jeannine Prädel, Steuerberaterin, Diplom-Wirtschaftspädagogin und Leiterin des digitalen Campus von Awicontax. Die beiden zeigen, was junge Menschen an der Branche reizt, wo Kanzleien Sichtbarkeit verschenken und warum KI-Kompetenz mehr braucht als Schulungen.

Erfahren Sie, warum ein Kanzleiwechsel kein Ausbildungsabbruch sein muss, welche Rolle Social Media für die Nachwuchsgewinnung spielt und wie der Awicontax Campus Auszubildende zu KI-Botschaftern macht.

Die wichtigsten Insights für Kanzleien:

  • Warum junge Menschen neben dem Gehalt auch nach dem Sinn ihrer Arbeit fragen.
  • Wie Schnupperpraktika, Schulbesuche und Job-Shadowing den Beruf erlebbar machen.
  • Warum die Branche auf Social Media junge Zielgruppen bislang kaum erreicht.
  • Wie unternehmerisches Denken und Sprechen das Image der Steuerberatung verändert.
  • Warum Kompetenz erst durch Praxis, Reflexion und Austausch im Team entsteht.

Jeannine Prädel LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jeannine-pr%C3%A4del-8b5a86234/ Website: https://awicontax.de/ Awicontax Campus: https://awicontax.de/awicontaxcampus/

Ilayda Bozkurt

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Transkript anzeigen

Olaf Clüver: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Let's Talk About tax Und ich habe heute das große Vergnügen, gleich zwei Gäste bei uns begrüßen zu dürfen. Zum einen ist das Janine Praedl. Sie ist Steuerberaterin und Diplomwirtschaftspädagogin und Expertin für Transformation und Lernkultur, leitet den digitalen AWKontakt Campus und forscht auch noch zu KI-gestützter Kompetenzentwicklung in der Steuerberatung. Und sie hat trotzdem Zeit für uns gefunden. Dafür schon mal herzlichen Dank und herzlich willkommen. Und ich begrüße im Studio Ilayda Bozkurt Die ist als Azubi und zukünftige Steuerfachangestellte. Haben wir heute mal eine ganz junge Stimme mitgebracht. Sie hat sich aus Berlin dazu geschaltet. Ebenfalls ganz herzlich willkommen. Schön, dass ihr da seid.

Jeannine Prädel: Vielen Dank für die Einladung.

Ilayda Bozkurt: Vielen Dank.

Carola Heine: Herzlich willkommen natürlich ebenfalls auch von mir. Ilaida, ist das dein erstes Podcast-Interview?

Ilayda Bozkurt: Ja, tatsächlich, ja.

Carola Heine: Ja, und wie fühlt sich das an?

Ilayda Bozkurt: Also ich bin schon ehrlicherweise ein bisschen aufgeregt, aber ich fühle mich halt wohl. ja.

Carola Heine: Das ist schön. Wir freuen uns, dass du gekommen bist. Wir wissen, dass das Anfang Mut kostet. Aber macht auch viel Spaß. wirst sehen. Wir beißen nicht. Olaf beißt du? Nein? Olaf beißt auch nicht.

Olaf Clüver: Nein, nur wird sie dritten aushalten.

Carola Heine: Janine, ist bestimmt nicht dein erstes Interview.

Jeannine Prädel: Ja, das ist richtig. Das ist nicht mein erstes Interview.

Carola Heine: Kannst du noch mit zählen.

Jeannine Prädel: Ich kann noch mitzählen, Bildung ist ja, ich sag jetzt mal in der Podcastlandschaft, nur in bestimmten Themenbereichen relevant und deswegen freue ich mich umso sehr, dass ihr dieses Thema Ausbildung heute in Kombination mit LexWare natürlich auch mal eine Stimme gebt. Das freut mich.

Carola Heine: Ja, wir sind gespannt und wir möchten euch bitten, als erstes mit uns unser Fußnotenspiel zu spielen. Das hatten wir ja vorhin besprochen, wie das abläuft. Wer möchte denn anfangen?

Jeannine Prädel: kann gerne anfangen.

Carola Heine: Ja.

Jeannine Prädel: Ja, ich darf ja drei Fakten zu mir nennen, zu mir sagen, genau. Und der erste Fakt ist, den hat er jetzt ja Olaf schon genannt. Ich bin ja Steuerberaterin und Wirtschaftspädagogin, also studierter Diplom-Handelslehrerin und für mich gehört Steuerrecht und Lernen immer zusammen. Das ist auf jeden Fall ein Fakt. Fakt zwei ist, das hat er jetzt Olaf auch schon gesagt, ich

Ilayda Bozkurt: ...

Jeannine Prädel: promoviere natürlich auch noch zu KI-gestützter Kompetenz. Entwicklung ist es also - Surprise - nichts Neues für euch. Aber letztlich geht es ja die Frage, die mich umhertreibt, wie dieser technologische Wandel eben auch auf individuelle Lernpfade mit übertragen werden kann. Und der Fakt 3 ist vielleicht was Neues dann. Ich kann erstaunlich viel Energie meiner von mir aufbringen, ich sag mal, darüber zu ärgern, dass eben gerade Bildung ein Stück weit immer unterrepräsentiert ist in den meisten, ich sag mal, öffentlichen Debatten, die wir führen.

Ilayda Bozkurt: Zu mir, also ich wollte zuvor Architektur studieren, also mein Plan war es gar nicht, Stahlfachangestellten zu werden. Der zweite Fakt, ich wollte auch nicht die Ausbildung an sich machen. Ich wollte zuvor dual studieren, also besser gesagt, ich wollte erstmal die Ausbildung machen und währenddessen noch das Studium gleichzeitig führen. Das hat leider nicht geklappt. Der letzte Fakt wäre, was jetzt nicht mit Steuern zu tun hat, aber ich liebe es zu lesen, aber nicht auf Deutsch, weil ich finde, dass die türkische Sprache besser die Gefühle ausdrücken kann, statt das Deutsche. Das wiegt

Olaf Clüver: Macht ihr nichts draus, kaum jemand hat vor, Steuerfachangestellte oder Steuerfachangestellter zu werden. Ging mir ähnlich. habe das ja auch. bin da ja auch so sehr 23 Kurven hin. Ich hätte ja damals am liebsten Journalistik studiert. Aber da mein Vater Steuerberater ist, habe ich die Diskussion verloren, wie man sieht. Aber das macht nichts. Da kann ich jetzt zur ersten Frage kommen und kann das ein wenig nachvollziehen. Als ich damals gesagt habe, ich lerne Steuerfachangestellter, sind in meinem Umkreis die Leute umgefallen, wie die fliegen und zusammengebrochen haben gesagt, das kann nicht dein Ernst sein. Wie ist das bei dir gewesen? Haben da auch viele den Kopf geschüttelt? Hatten da einige Vorurteile? Da gab es welche, die fanden das cool.

Ilayda Bozkurt: Also die meisten von den School tatsächlich, weil in meinem Umfeld meine Freunde und Familien nicht so, also die haben nicht so viel Wissen über Steuern tatsächlich. Und durch die Ausbildung erfährt man ja vieles. Was ist eigentlich Mehrwertsteuer? Man bezahlt das immer, aber den Hintergrund wissen ja viele gar nicht. Was ist Umsatzsteuer? Tatsächlich fanden halt meine Freunde das cool, dass ich dann halt mehr Wissen habe durch die Ausbildung und paar von denen fanden es auch schwierig, weil tatsächlich ist es ja einer der schwersten Ausbildungen. Also ich habe nur Support bekommen tatsächlich.

Olaf Clüver: Das finde ich gut und vielleicht ist das jetzt schon mal ein kleiner Weckruf an die Leute, die diese Gesetze erfinden, diese Steuerarten erfinden, sie dann vielleicht auch entsprechend und volksnah zu kommunizieren. Das wäre ja schon mal schön. Begegnet mir tatsächlich auch. Also diese ganzen Begrifflichkeiten werden ja häufig durcheinandergesetzt. Jetzt mal so eine Frage und ich will hier überhaupt keine Generationen Diskussion aufmachen. Aber glaubst du, dass die jungen Menschen heute tatsächlich weniger nach Karriere suchen? behauptet man ja, sondern eine Definition von Karriere haben. Wie ist das bei dir? Und Janine, vielleicht machst du da auch was zu sagen. Es gab ja Zeiten, die älteren erinnern sich, da war Solidität und Zukunftssicherheit das absolute Maß aller Dinge. Das hat sich jetzt definitiv ein wenig verschoben. Leider, was sind heute deine Schwerpunkte für die Berufswahl und die Berufsausbildung?

Ilayda Bozkurt: Tatsächlich finde ich, dass meine Generation eher darauf achtet, wo kriege ich viel Geld, statt wirklich Karriere zu machen. Meine Meinung ist ja, Karriere ist irgendwas zu studieren, eine Ausbildung zu beenden, Wissen zu kriegen. Aber für die meisten ist es halt bei meiner Generation, wo ist Geld, dort will ich hin. Und Karriere ist nicht mehr so wichtig. Nein.

Olaf Clüver: Welche Erfahrungen hast du in diesem Bereich?

Jeannine Prädel: Unterschiedliche Erfahrungen. Ich glaube, ist auch je nachdem, woher ich komme, welchen Background ich auch mitbringe und natürlich leider... diese Meinung kenne ich auch und ich glaube, auch Geld irgendwo mit Karriere verbunden ist, weil Karriere bedeutet ja auch ein Stück weit Verantwortung übernehmen, verantwortlichen Bereich zu führen und sich vor allen Dingen auch weiterzuentwickeln. Ich glaube aber auch, und das zeigen ja auch verschiedene Studien, dass Auszubildende oder die jüngere Generation auch danach sucht, wo ein Stück weit ein bestimmter Wert auch dahinter steckt. Jetzt nicht monetär nur, sondern eben auch, dass ich weiß, was ich vielleicht auch für ein innerhalb der Gesellschaft besetze damit. Also was bringt meine Arbeit? Was bringt anderen meine Arbeit? Wo ist mein Wert? Was entwickle ich mit oder? Wie gestalte ich meine Arbeit auch? Und deswegen wird auch diese Frage immer, wieso mache ich bestimmte Dinge? Wieso ist das jetzt so? Warum nutzen wir das Programm? Warum arbeiten wir so mit den Mandanten zusammen? Und das sind natürlich Fragen, die uns begegnen. Und den müssen wir uns auch stellen, weil ich glaube, das ist Futscheprinzip, nach dem wir sonst gearbeitet haben, dass deine Aufgabe, bitte machen und jetzt geht es weiter, sondern eher eben das in den Gesamtkontext auch stellen, wie wertvoll bestimmte Tätigkeitsschritte sind. ist das andere, ich sehe, also dass wir den jungen Auszubildenden oder Studenten eben auch immer mitgeben, was der Wert unserer Leistung auch ist in der Gesellschaft.

Olaf Clüver: Da will ich jetzt auch gar nicht, ich will da jetzt auch gar nicht groß widersprechen, aber es muss ja noch einen anderen Punkt geben. Denn ansonsten, wenn es den Wert für die Gesellschaft geht, wenn das heute viel, viel wichtiger wäre, hätten wir ja kein Problem in der Pflege, der Krankenbetreuung oder bei den Lehrern oder sonst wo. Also es muss auch noch was anderes sein. Und ich glaube, dass dieser monetäre Wert am Ende schon noch da ist, dass man also

Jeannine Prädel: Ja.

Olaf Clüver: möglichst viel verdienen möchte und das aber nicht unter Ich sag mal schwierigen Bedingungen, es beispielsweise in der Pflege der Fall wäre.

Ilayda Bozkurt: Ja.

Carola Heine: Also

Jeannine Prädel: Ich glaube.

Carola Heine: alle Pflegekräfte und alle Leute im ganzen Gesundheitsbereich sind ja sowieso massiv unterbezahlt für das, was die leisten. Also da ist ein ganz großes Potenzial für Verbesserungen. Aber es ist ja auch so, du hast dich für die Ausbildung entschieden und hast einen bestimmten Grund gehabt, einen Auslöser. Es gibt ja ganz viele verschiedene Sachen, die man machen kann. Warum war es denn die Steuerbranche? Du bist ja sogar dabei geblieben, obwohl du, glaube ich, einmal die Kanzlei gewechselt hast sogar. Was war denn da los?

Ilayda Bozkurt: Ja, genau, tatsächlich hat es damit angefangen. Ich habe mein Abitur gemacht, habe ein einjähriges Praktikum gemacht bei einer Unternehmensgesellschaft und dabei bin ich halt mit den Steuern näher gekommen und hatte halt die Idee, warum mache ich nicht die Ausbildung als Steuerfrau Angestellten. Und das habe ich dann mit meiner Familie besprochen und mein Bruder hat mich auch direkt damit voll bombardiert, mich überall zu bewerben und direkt mit der Ausbildung anzufangen. Das habe ich auch dann tatsächlich gemacht. Und zu meinem Glück wurde ich dann direkt im Februar angenommen von einer gewissen Kanzlei. Also musste ich auch gar nicht so lange warten und wurde dann direkt halt angenommen. Ich fand die Kanzlei nicht passend zu mir. Da waren halt gewisse Probleme. Aber es hat halt, also mein Wechsel hat nur mit der Kanzlei zu tun gehabt, also nicht mit der Ausbildung. Die Ausbildung habe ich weiterhin geliebt. Darum war meine Entscheidung, die Kanzlei zu wechseln und nicht die Ausbildung zu beenden. Und darum bin ich jetzt bei Avi-Contacts.

Carola Heine: Woher kanntest du den Beruf denn? Du hattest ja offensichtlich ein Gefühl dafür, dass du das lernen wolltest. Hast du einen Steuerberater in der Nachbarschaft gehabt oder hat dein Vater einen gebraucht? Woher wusstest du, worauf du dich einlässt?

Ilayda Bozkurt: Tatsächlich ist mein Vater selbstständig und hat seine Buchhaltung immer selbstständig gemacht. Und dadurch habe ich auch immer jemanden bei mir, den ich auch nach der Arbeit und nach der Schule fragen kann, okay, wie buchst du dann nochmal das und das? Wie hast du das so und so gemacht? Und ja, mein Vater ist schon bei an meiner Seite immer gewesen.

Carola Heine: Sehr cool.

Ilayda Bozkurt: Und wir haben auch in der Familie einen steil Berater. Darum, ja.

Carola Heine: hast du das schon vorgeprägt.

Olaf Clüver: Ja. Frau Belastet, das darf man ruhig sagen. Das ist okay.

Ilayda Bozkurt: Ja genau.

Carola Heine: Gab es denn auch trotzdem Sachen, die du lieber vorher schon gewusst hättest vor der Ausbildung oder Sachen, die jetzt total anders sind, als du vorher gedacht hast? Gibt es das auch?

Ilayda Bozkurt: Also tatsächlich dachte ich, dass ich während der Berufsschule auch wirklich am PC sitzen werde und wirklich das machen werde, was ich auch auf der Arbeit mache. Das ist tatsächlich nicht so. Wir machen alles auf Papier, schreiben alles auf. Ja, und das hat mich wirklich gewundert. Ja, ansonsten fällt mir gerade nichts ein.

Olaf Clüver: Was kann denn aus deiner Sicht so als Steuerberaterin oder Steuerberater, was können die tun, damit junge Leute wie du so eine Ausbildungsstelle interessant finden und sich noch mehr Menschen darauf bewerben und sich dafür interessieren? Jalin, die Frage geht gleich auch an dich. Du kannst da schon mal deine Gedanken sortieren. Leider.

Ilayda Bozkurt: Also tatsächlich, meine Generation ist ja sehr oft auf sozialen Medien. Und tatsächlich auch, also ich mache ja gerade die Ausbildung, ich selber kriege trotzdem, obwohl ich die ganze Zeit Fragen stelle, irgendwas recherchiere, kriege ich nichts auf den sozialen Medien, obwohl das eigentlich ja immer weitergeleitet wird. Und tatsächlich finde ich, dass auf diesen sozialen Medien halt voll vieles fehlt. Also wir sehen nichts über den Steuern, also ich sehe auch keine Werbung für Lexware zum Beispiel. Also das wird nicht angezeigt irgendwie. Das würde ich halt vorschlagen, dass irgendwie passende Sachen an sozialen Medien veröffentlicht werden, sodass halt jüngere Generationen halt auch sehen, was eigentlich so zum Beispiel Lexware ist. glaube voll viele aus meiner Generation wissen gar nicht, was Lexfair tatsächlich ist.

Carola Heine: Ja, für Social Media Marketing muss ich mich mal kurz reinhängen. Ganz viel von dem, was du in den sozialen Medien siehst, wird ja durch deinen eigenen Filter bestimmt. Das heißt also, die sozialen Medien versuchen dir ganz viel von dem zu servieren, was du bereits guckst. Das ist das Gute und das Schlechte an den sozialen Medien. Und es gibt auch super coole Steuerberater, wenn

Ilayda Bozkurt: Ja.

Carola Heine: du zum Beispiel einen Instagram-Account hast. Mir fällt jetzt spontan ein, zum Beispiel, wir hatten gerade Stephanie Kröning in einer Folge und wir hatten gerade Nina Kern in einer Folge. Die machen sehr coole Sachen in den sozialen Medien. Das sind zwei komplett unterschiedliche Kanzleien, unterschiedliche Frauen. Beide sehr erfolgreich, beide ziemlich cool. Wenn du dir paar mal so was angeguckt hast, kriegst du auch mehr von denen und ähnliche Themen angezeigt.

Ilayda Bozkurt: Ja, aber was ich halt sagen wollte, was davor ist, man muss erstmal wirklich das mal anschauen, damit halt noch mehr kommt, Und das kommt halt nicht, wenn man noch nie sowas angeschaut hat. Und das wäre halt besser, wenn es auch mal auftaucht, ohne es geschaut zu haben.

Carola Heine: Also Themen, die junge Leute ansprechen, die zu der Steuerbranche passen.

Ilayda Bozkurt: Ja, vielleicht irgendwas Passendes. Zum Beispiel Steuern und... keine Ahnung, irgendwas, was die Generation anspricht, zusammenzuführen und irgendwie sowas zu posten.

Carola Heine: Das ist ein cooler Impuls. bin mal gespannt, ob jemand darauf mal eingeht oder vielleicht uns auch Feedback gibt. Ja, das ist eine Lücke, da hast du recht. Die kann man schließen.

Olaf Clüver: Ja, Janine, du hast da sicherlich noch einen anderen Blick drauf, aber der würde mich natürlich genauso interessieren.

Jeannine Prädel: Vielen Dank, Olaf, für die Frage. Ich sehe da mehrere Möglichkeiten, die wir auch haben. Steuerberatung an sich ist ja wirklich ein tolles Feld, weil wir sehr nah am Mandanten arbeiten. bekommen viele Lebensbereiche mit. Das ist ja wirklich ein Beruf, wo man viel Einblick auch hat in Höhen und Tiefen eines Unternehmertums, einer Privatperson. Wahnsinnig spannend und das können wir ja nutzen auch für die größere Sichtbarkeit, das was sie leider auch angesprochen hat. Das bedeutet eben auch frühzeitig in Schulen zu gehen, auch sich anzubieten bei dem Thema Finanzkompetenz mit entwickeln. Das bedeutet aber auch sichtbar zu sein eben in der Gemeinschaft, auf Messen, in beruflichen Netzwerken etc. Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist natürlich auch durch zum Beispiel Girls oder Boys. Boys Days durch Schnupperpraktika einfach diesen Zugang zu einer Kanzlei zu gewähren und dort eben, ich sag jetzt mal, nicht nur einen Fall zu geben, den man abarbeitet an dem Tag, sondern wirklich auch wie das größere Konzerne machen, beispielsweise mit dem sogenannten Shattering, dass man einfach auch den Praktikanten mitlaufen lässt bei, ich sag jetzt mal, Terminen, die man wahrnimmt, einfach so einen großen Blick mal zu geben, was eigentlich die Steuerberatung alles für Vorzüge hat und möglich machen kann. Und ich glaube, diese Vielfalt und diese Variabilität am Markt zu zeigen, die unsere Branche mitbringt, ich glaube, das ist nochmal ein großer Mehrwert.

Carola Heine: Ja, es bleibt.

Olaf Clüver: Kann es sein, warte ganz kurz, ich würde das ganz gerne nochmal ergänzen, kann es sein, dass aber noch einen Schritt vorher etwas fehlt, indem man von wem auch immer, ich will da jetzt auf niemanden zeigen, aber das Image des gesamten Berufes und das Image der Branche vielleicht, ich sag mal, in die 2020 erhebt. Ich will jetzt nicht sagen ins 20. Jahrhundert, da sind die angekommen, das ist keine Frage. technisch und machen und arbeiten wie die Verrückten. Also es gibt auch keine faulen Steuerfachangestellte. Ich meine, ich kenne nun wirklich viele. Ich war wahrscheinlich der Einzige. Aber dieses Image, was immer noch da ist, ich habe das Gefühl, die Branche tut ein wenig zu wenig dafür, das wirklich nach vorne zu bringen. Denn eigentlich ist es ein cooler Beruf. kannst... Unter anderem die Namen, Carola gerade genannt hat. Du kannst ja Rockstar-Image kriegen als Steuerberater. Das ist überhaupt kein Problem. Du bist ein fancy Supertyp mit einer unfassbaren Ausbildung. Aber es gibt zu wenige, die das nach vorne pushen und sagen, hey, jo, guck mal hier. Und das ist dein Ziel. Das kannst du machen.

Jeannine Prädel: Olaf, bin ich ganz bei dir. Was soll ich dazu sagen? Ich kenne ganz tolle Männer und ganz tolle

Ilayda Bozkurt: ...

Carola Heine: Ja

Jeannine Prädel: Frauen in der Branche, die wirklich Vorreiter sind und die auch viel für die Sichtbarkeit des Berufsstandes tun. Es könnten noch weit mehr sein, weil die Branche gibt es auch her.

Olaf Clüver: Absolut, ja. Und die Frage, die ich mir dann manchmal stelle, ist, wer so organisiert ist und so durchstrukturiert ist, dass da manchmal doch so wenig kommt, aber alle ordentlich gesagt wird, wir haben ein Nachwuchsproblem. Ein Stirnbett.

Carola Heine: Ich glaube, das schließt sich wieder so ein. Wir reden immer davon, dass Steuerberater unternehmerischer denken sollen. Und damit meinen wir unglaublich viele unterschiedliche Dinge. Aber das betrifft auch die Außenwirkung. Ein Unternehmer muss immer nach

Jeannine Prädel: Das ist absolut.

Carola Heine: vorne stellen, was das Gute für die Kunden ist und nicht nur das Leistungsangebot. Und wenn Steuerberatende rausgehen würden und sagen würden, ich helfe dir, dein Unternehmen so zu steuern, dass du alle Mitarbeiter behalten kannst, stehen die ganz anders

Jeannine Prädel: Ja.

Carola Heine: da, als wenn sie sagen, wir machen deine Buchhaltung. Also unternehmerischer Denken, unternehmerischer Sprechen, das greift alles ineinander, das greift auch dann ins Marketing über und da ist bei ganz vielen halt noch Luft nach oben.

Jeannine Prädel: Obwohl wir ja jetzt auch die Möglichkeit haben, da wieder hinzukommen. Das ist ja auch ein Stück weit geschuldet den letzten Jahren. hatten viel zu tun mit Corona, mit der Grundsteuer, die noch zusätzlich drauf war. Und jetzt haben wir überhaupt erst mal wieder Luft, in diese Themen reinzugehen. Und gerade auch mit dem transformativen Wandel, der jetzt in der Steuerberatung ist, haben wir natürlich auch die Hilfsmittel dazu, mit künstlicher Intelligenz diese Freiräume zu schaffen und Unternehmen, ich sag jetzt mal, auch wieder ganzheitlich zu beraten. Und das macht natürlich viel Freude und da freue ich mich natürlich auch, wenn wir unsere Auszubildenden dahingehend stärker mit an die Hand nehmen können, eben diese Kompetenzen, wie eben das Thema auch Analyse, Beratungskompetenz entwickelt, stärker mit in den Fokus kommen.

Olaf Clüver: Aber auch hier wieder, dass die Steuerberater sind, quo Gesetz oder quo großen Sprech, für systemrelevant erklärt worden. Und da hätte ich jetzt gedacht, da kommt eine Riesenkampagne. Da kommt ein Schiff mit Tausenden von guten Ideen. Und wo man das noch mal propagiert, ey, pass mal auf, kam nicht. Und das ist dann wieder das, was Carola gesagt hat. Da fehlt dann, glaube ich, auch der nicht falsch verstehen Killer Instinct so etwas dann auch tatsächlich unternehmerisch zu nutzen. da hoffe ich doch mal, dass wir dahin kommen. Jetzt habe ich genug dazwischengequatscht.

Carola Heine: Ilayda, wenn du über deinen Job nachdenkst, denkst du auch an solche Sachen wie später mal Unternehmensberatung zu unterstützen oder bist du noch eher im ersten Ausbildungsjahr mit Zahlen beschäftigt und wie man die richtig verbucht? bist du, was, wovon träumst du, wie willst du später arbeiten?

Ilayda Bozkurt: Also mein Ziel, mein erster Ziel ist erstmal meine Ausbildung zu bestehen. Aber wenn ich so in die Zukunft schauen könnte, würde ich mich schon wünschen, dass ich am Ende des Tages vielleicht Steilfachwirtin werde oder halt Steuerberaterin. Aber ja, also es würde mir schon eine Idee sein. Also würde ich mir wünschen, ja.

Carola Heine: ist kein schlechtes Ziel. Und ich glaube, habe den Eindruck, du bist auch schon ganz gut auf dem Weg dahin.

Ilayda Bozkurt: Ja.

Carola Heine: Jetzt habe ich, ja, was wolltest du sagen?

Ilayda Bozkurt: oder ich könnte mir auch vorstellen, vielleicht eine Weiterbildung zu machen. Zum Beispiel, man kann ja steuerfach Angestellten

Carola Heine: Mhm.

Ilayda Bozkurt: mit Lohn zusammenführen. Halt immer so weitere Weiterbildung würde ich auch machen.

Carola Heine: Ja, du bist ehrgeizig. Das ist, das finde ich schon mal eine gute Geschichte. Jetzt habe ich muss ich das Thema mal kurz wechseln und fragen, wer von euch denn die Frage für uns hat. Dieses Spiel mit dem goldenen Umschlag, den wir gerade nicht in der Hand haben. Denn ihr habt die Frage per Mail bekommen. Wer von euch hat denn die Frage und wen fragt ihr denn?

Ilayda Bozkurt: Olaf, was hast du denn zuletzt etwas Wichtiges dazu gelernt?

Olaf Clüver: also ich würde jetzt erstmal behaupten, ein Tag, an dem du nichts dazugelernt

Ilayda Bozkurt: Uff!

Olaf Clüver: hast, den kannst du aus dem Kalender streichen. Das wäre ganz gruselig. Und etwas ganz Wichtiges dazugelernt ist tatsächlich etwas im privaten Umfeld, dass, egal wie tough und wie cool und wie selbstständig deine Kinder sind, Plötzlich kommen so ganz old-fashioned Sachen wie Beziehung und dann fallen die zusammen. Aber was ich da eigentlich daraus gelernt habe, ist, dass du innerhalb der Familie den besten und stärksten Rückhalt findest. Das kann dir... Also bei uns ist das so. Ich würde es jedem wünschen. Und das hat mir das wieder gezeigt. Ich hatte die Vermutung schon, ich bin ja auch so unterwegs, aber das fand ich jetzt in den letzten Tagen hatten wir so... Ja, da so bisschen Not am Mann und ich war dann hinterher doch sehr beseelt, als ich gesehen habe, dass alle drei Kinder dann zusammen sind und eine Frau und ich und sich dann da gegenseitig unterstützt haben und geholfen haben und ich gesehen habe, wow, das ist ein ganz, ganz großes Fund und wie gesagt, ich wünsche es jedem und habe dann da auch gelernt, miteinander sprechen hilft. Nicht nur miteinander texten, aber sprechen den Menschen kann tatsächlich geholfen werden. Und das war ganz kurz her und das war wirklich sehr positiv und hat mir ein gutes Gefühl gegeben.

Carola Heine: Das klingt sehr schön. Wenn für nicht so funktionale Familien, muss man dazu sagen, meiner Erfahrung, man kann sich aber auch einen Freundeskreis aufbauen, der einen sehr großen Teil davon auch abdeckt. Also man ist nicht verloren, wenn man eine Familie hat, die nicht ganz so gut funktioniert. Das ist eine Sache, wie man selber in die Welt rausgeht. Also Olafs Kinder würden auch mit ihm sicherlich nicht über Probleme reden, wenn er die den ganzen Tag zusammen scheißen würde, sag ich mal.

Olaf Clüver: Nein, aber auch da ist es wieder so eine Generationengeschichte. Ich selbst bin in einer hochfunktionalen

Ilayda Bozkurt: Pfff

Olaf Clüver: Familie aufgewachsen, ich diese Probleme trotzdem nicht mit meinen Eltern diskutiert. Die haben mir einen Vogel gezeigt. Es ist aber schön, dass es dann trotzdem anders geht und dass es so war. Wie gesagt, ich will das auch gar nicht relativieren. Das fand ich ein mich schönes Learning.

Carola Heine: ist auch ein Kompliment an dich und deine Frau. Würde ich sagen, wenn die mit solchen Problemen nach Hause kommen. Sehr, gut.

Olaf Clüver: Nimm wian.

Carola Heine: Ja, wir könnten über viele Themen sprechen. Ich merke das schon. jetzt müssen wir zurück zu unseren Podcast-Themen. Und jetzt kommen ein paar Fragen, die sich an Janine richten. Du bist Steuerberaterin, Diplom-Wirtschaftspädagogin und du bist bei Awicontax Contacts auch noch die Campus-Leitung. Wie heißt das? Campus-Leitung, genau.

Jeannine Prädel: Ja.

Carola Heine: Die Campus-Leitung zusätzlich zu allen anderen Aufgaben. Was beinhaltet diese Kombination beim Campus denn, wenn es den Nachwuchs geht? Was hat der Nachwuchs davon, diesem digitalen Campus unterwegs zu sein?

Jeannine Prädel: Ja, also das erste, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben jetzt als Campus ist natürlich auch das Thema KI-Kompetenz entwickeln, als Fokusthema aufzunehmen. Wir hatten letztes Jahr ein Projekt, in dem wir die Auszubildenden erstmal zu einem KI-Hackathon geschickt haben, beispielsweise, und versuchen über solche Projekte eben auch erstmal die, ich sag mal, Hürden abzubauen. Wir kümmern uns auch darum, dass wir die Ausbildenden in unseren Kanzleien eben auch mit Lernaufträgen versorgen, wo eben extra diese Kompetenz mit gefördert wird. Des Weiteren planen wir jetzt gerade ein Praxisforum zum Thema Ausbildung und Studium, wo wir die Auszubildenden, wir haben ja glücklicherweise auch eine Reihe von Auszubildenden dazugewinnen zusammenholen und eben nicht nur theoretischen Unterricht mit implementieren in dieses Praxisforum, sondern eben auch versuchen, die Auszubildenden als KI-Botschafter innerhalb der Gruppe mitzuentwickeln und mit kleineren Aufträgen auch zu versorgen, sodass sie im Team gemeinsam Antworten darauf finden. Und da unterstützen wir natürlich als Campus nicht nur das Thema die Bearbeitung, sondern eben auch dieses Kooperation, diese Zusammenarbeit. Das sind alles Kompetenzen, die wir später auch für Mitarbeitende als Steuerberatende brauchen. Sich gegenseitig unterstützen, Aufträge zusammenzuentwickeln, Rückfragen zu stellen. Und das fördern wir eben durch die Angebote über den Campus. Wir versuchen da stark zu vernetzen, neue Themen mit einzubringen, aber natürlich auch diese Themen in der Praxis. zu evaluieren mit unseren Ausbildern, damit wir gucken können, das Angebot, was wir im Campus haben, überhaupt wirksam dann letztlich.

Olaf Clüver: Und weil wir hier bei so was Ähnliches sind, wie wünscht ihr was sind, jetzt

Jeannine Prädel: Mhm.

Olaf Clüver: eine ganz spezielle Frage. Welche Frage zum Campus würdest du gerne gestellt bekommen und beantworten? Weil wir können natürlich suchen und raten, aber das ist ein wichtiges Thema. Was liegt dir auf dem Herzen? Was würdest du gerne erzählen? zu welcher Frage? Und dann

Jeannine Prädel: Ja.

Olaf Clüver: beantworte sie bitte auch gleich.

Jeannine Prädel: Danke, dass ich die Möglichkeit dazu bekomme. Die Frage, die ich gerne gestellt haben wollen würde, ist, wie viele Schulungen sind denn überhaupt notwendig, so eine KI-Kompetenz zu entwickeln? Und dann würde ich gerne darauf antworten, mit der Frage, Schulungen an sich sind nur ein Mittel, Kompetenz zu entwickeln. Also wenn ich jetzt sagen würde, drei, dann wäre das falsch. Letztlich muss es ein Zusammenspiel sein. Und ich möchte auch die Botschaft an die Kollegen, die jetzt zuhören, an alle Richten. Dadurch, dass man eine Schulung besucht, das noch nicht, dass man eine Kompetenz entwickelt haben. Wir brauchen auch in der Praxis die Freiräume zu sagen, wir schauen unsere Schulungen an, wir gehen auf ein Präsenzseminar. Aber wir haben dann auch diese Möglichkeit, die Schulungsinhalte zu sprechen, sie zu transferieren in die Praxis, mal zu üben oder mal zu schauen, was ist der Musterfall, dem ich das anwenden kann. Dann müssen wir das reflektieren und dann entsteht Kompetenz, in dem ich eben wirksam handeln kann in dem jeweiligen Fall. da meine Botschaft an alle Kolleginnen und Kollegen, wir brauchen jetzt insbesondere in dieser transformativen Phase einfach auch den Freiraum, das Lernen wieder anders zu gestalten und nicht nur, ich sage jetzt mal mit der Gießkanne, Schulung für Schulung auszukippen.

Olaf Clüver: Das heißt, wenn also ein Maßstab entstehen könnte, wann ist jemand tatsächlich ein Stück weiter entwickelt, würdest du sagen, welche drei, vier Faktoren spielen da eine Rolle, nochmal zusammengefasst?

Jeannine Prädel: Naja, zusammengefasst sehen wir das an der Handlung in der Praxis. Das heißt, wie geht er an den Fall ran? Wie reflektiert er, ob Fehler passieren? Wie geht er mit den Fehlern Wie kann er diese Fehler dann beheben und wieder vielleicht auf einen neuen Fall anwenden und sagen, okay, das mache ich jetzt anders. Vor allen Dingen aber auch, wie kann aus persönlichen Fehlern ein ganzes Team lernen? Weil wir müssen verstehen heutzutage, dass wir Wissen nicht nur an einer Person andocken können. Wir müssen verstehen, dass wir als Team zusammenarbeiten und dass sich die Organisation oder die Kanzlei als solches immer als Gesamtbild weiterentwickelt. Und wenn wir also Lernen an etwas festmachen können, ist es einfach auch an der Intensität, wie wir über bestimmte Themen miteinander sprechen und dann voneinander lernen.

Olaf Clüver: Ich frage das aus einem ganz bestimmten Grund, weil ich habe hier die Möglichkeit, unsere LexOfficer-Ausbildung nämlich mal zu spiegeln. Wir haben ja fünf aufeinander abgestimmte Webinare. Dann gibt es eine Art Selbststudium und dann gibt es einen Workshop, wo put into practice diese Dinge eben halt in einem Workshop tatsächlich unter

Jeannine Prädel: Super!

Olaf Clüver: Anleitung zusammengefasst werden und dann mit dem Auftrag in die Kanzlei entlassen. Sprecht mit den Kollegen drüber, tauscht euch

Jeannine Prädel: Mhm.

Olaf Clüver: aus, verteilt die Aufgaben, standardisiert den Prozess, standardisiert nicht den Mandanten, das ist nämlich nicht das Ziel. Und dann habt ihr durch diese Standards eben halt die Möglichkeit, euer Wissen zu vertiefen. Jeder merkt sich an jeder Stelle immer irgendetwas anderes. Und dann habe ich nämlich kein Inselwissen, sondern Schwarmwissen. Das ist die Hintergrundidee zwischen oder zu unserer Lex-Officer-Ausbildung. Und ich sehe schon ein freundliches Lächeln und ein Nicken. Also so falsch liegen will er gar nicht, oder?

Jeannine Prädel: Nein. Wunderbar.

Olaf Clüver: Und dann die letzte Frage, die

Carola Heine: Haha

Olaf Clüver: letzte Frage dann, weil ich möchte das hier nicht missen, wir sind im Spätherbst unserer Folge angekommen, ich leide an dich. Könntest du dir so eine Ausbildung wie den Lex Officer auch vorstellen? Hast du dich da schon mal mit auseinandergesetzt? Wäre das was für dich?

Ilayda Bozkurt: Also auseinandergesetzt habe ich mich tatsächlich nicht, aber ich könnte mir das vorstellen tatsächlich das mal zu machen.

Olaf Clüver: Großartig, dann darf ich noch sagen, dass die Anmeldezeit noch läuft. Herzlich willkommen, ich freu mich schon auf dich. Und dir, liebe Ilaida, und

Ilayda Bozkurt: Hehehe. Wuff!

Olaf Clüver: dir, Janine, vielen, vielen herzlichen Dank dafür, dass ihr erschienen seid. Es war ein ganz toller, ganz persönlicher Einblick in eure Arbeitswellen. Ich glaube, wir sind alle schlauer aus dieser Folge rausgegangen, wir reingekommen sind. das Wichtigste. Carola, das letzte Wort gehört dir.

Carola Heine: Ja, ich bedanke mich natürlich auch ganz herzlich dafür. Auch bei Ileida, die das ja auch bestimmt ein bisschen Mut gekostet hat, zum ersten Mal in ein Medium zu gehen, das so viel Reichweite hat wie ein Podcast. Sehr, sehr schön gemacht. Ihr könnt die Folge auf YouTube und auf Spotify sehen und auf allen anderen Kanälen hören. Wir freuen uns über Likes, wir freuen uns über Empfehlungen, über Verteilen, über Feedback. Und wir freuen uns, wenn ihr dem Lexwerk Kanzlei Kanal auf LinkedIn folgt und auch da freuen wir uns natürlich über Feedback, wenn wir die Podcastfolgen teilen. Vielen, vielen herzlichen Dank für Euren Besuch und weiter so viel Freude bei Eurer Berufswahl.

Jeannine Prädel: Dankeschön.

Olaf Clüver: Dankeschön, ciao!

Carola Heine: Na?

Ilayda Bozkurt: Cheers!

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